Re: kann man nebenwirkungen reduzieren ?
geschrieben von:
Alexandra Krause (IP gespeichert)
Datum: 24. Mai 2006 02:14
Hallo,
es ist eine Geschichte, wo der Lupus zuschlägt und welche Medikamente man bekommt. Ich war letztes Jahr in Kur auf Grund des Lupus in Bad Aibling. Dort ist der Klinik-Leiter seit ca. 1971 mit dieser Erkrankung vertraut. Das ist für mich eine sehr lange Zeit! Da diese Erkrankung sehr flexibel ist, kann man, denke ich, keine wirksamen Mittel für die Nebenwirkungen empfehlen. Sehr wichtig ist eine "innere Ruhe"! Diese Erkrankung nutzt jede Gelegenheit bei depressiver Verfassung zuzuschlagen. Und das ohne Rücksicht auf Verluste!! Es kann Despressionen, Gürtelrosen, Entzündungen usw. auslösen. Man braucht nur eine Angriffsfläche zu bieten....
MTX habe ich noch nie bekommen. Aber Medikamente aus der Chemo-Therapie. Eine mehrmonatige Pulstherapie mit Endoxan. Diese hat bei mir sehr gut angeschlagen. Danach bekam ich ein Medikament aus der Transpantations-Phase (ich weiß den Namen nicht mehr), danach bekam ich CellCept und nun stehe ich auf Arava in Beimengung von Quensyl, Decortin und (auf Grund der Thrombosen-Gefahr) Marcumar. Um meinen Knochen noch etwas Gutes zu tun bekomme ich noch Vigantoletten.
Jedoch ist der SLE sehr flexibel und es gibt verschiedene Variationen! Dies ist sehr wichtig zu Wissen!!! Er kann nur auf die Haut gehen, nur auf die Blutwerte oder nur auch die inneren Organe - oder NUR auf alles auf einmal - und das ist der kleine Unterschied, z.B. zu Rheuma - dieses "Rheuma" - kann dich töten.... da es sich um einen evtl. Immundefekt handelt.