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Re: feigwarzen, wer kennt sich aus?
geschrieben von: Mike (IP gespeichert)
Datum: 11. September 2006 20:22

Hallo Fee, ich wollte dir nur sagen das ich bald anrufen werde, hab nur gerade viel um die ohren, werse dich aufjedenfall anrufen ok, hoffe dir gehts soweit ganz gut, liebe grüsse

Mike

Re: feigwarzen, wer kennt sich aus?
geschrieben von: brian (IP gespeichert)
Datum: 11. September 2006 21:30

hallo fee,

danke für deine antwort. also ich hatte mal aldara creme probiert vorher das hat nix geholfen und es ist scheisse teuer finde ich,

hmm naja weiss nicht das prob ist wenns nicht hilft wird es wieder viel weisst du und dann hab ich höllische schmerzen

Re: feigwarzen, wer kennt sich aus?
geschrieben von: Dieter (IP gespeichert)
Datum: 12. September 2006 00:35

Hallo Fee,

im Gegenteil, wie Du/Ihr seht, bin ich immer noch gelegentlich in diesem Forum.Lese gern die Beiträge, muß allerdings festtstellen, dass leider immmer noch falsch behandelt wird und viele Betroffene sich in die Flucht von Teebaumöl und Tujazeugs stürzten.Das hilft der Witschaft ungemein, aber leider nicht den Betroffenen!!


Liebe Grüße von mir

Dieter

Re: feigwarzen, wer kennt sich aus?
geschrieben von: arko (IP gespeichert)
Datum: 17. September 2006 03:26

Hallo liebe Mitleidende,

ja, auch mich hat es erwischt, vor ca. 3 Jahren wurden FW bei mir diagnostiziert. Bin männlich, zwischenzeitlich 36 Jahre alt und schwul. Sie wucherten im Anus, um die Rosette und in der Leiste. Teils flache Pusteln, teils in gestielter Form. Zudem sonderten sie Gewebeflüssigkeit ab, was zu einem ständig wunden Hautzustand führte. Sehr unangenehm. Wo eingefangen, keine wirkliche Ahnung, beim Sex oder in der Sauna, ist auch ziemlich egal, auf jeden Fall habe ich sie und will sie wieder loswerden. Hier jetzt meine Erfahrungen dazu.

Ein Versuch mit Aldara Creme (Wirkstoff Imiquimod) über 3 Monate brachte leider keinen Erfolg. Die Creme stimuliert das eigene Immunsystem und greift so die Viren an, die für die Warzenbildung verantwortlich sind. Dies geht mit einer kleinen Entzündung einher, beim einen mit mehr, beim anderen mit weniger Nebenwirkungen. Das Wachstum stoppte zwar, aber die Warzen blieben.

Die Kosten wurden anstandslos von der Krankenkasse übernommen. Die Creme ist sehr teuer, um die 100,- Euro pro Packet und es wird ein Päckchen pro Monat benötigt. Nebenwirkungen hatte ich keine, können aber auftreten. Die Behandlungserfolge sind ansonsten sehr gut, bei mir halt nicht. Würde jedem raten aber damit auf jeden Fall einen Versuch zu starten. Versuch mach klug und kostet außer Rezeptgebühr/Eigenanteil von knapp 10,- Euro nichts. 3 mal pro Woche wird über Nacht aufgetragen und verbleibt für min. 8 Stunden auf der Haut, morgens dann mit einer ph-neutralen, milden Waschlotion (Eucerin, SebaMed, o.ä.) abwaschen und dann eine pflegende Creme drauf, ich selber habe Cavilonâ aus der Apotheke genommen, eine Langzeit-Hautschutzcreme (ca. 8,- Euro – 28 g).

Nun stand eine OP an, um den Dingern per CO2 – Laser in der Hautklinik zum Warzenleibe zu rücken. Es gibt Hautarztpraxen, die bieten eine ambulante Laserung an, diese wird aber in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen, somit kommt man um eine stationäre Einweisung nicht herum. Unikliniken und auf Hautkrankheiten spezialisierte Krankenhäuser sind in der Regel gut auf die Behandlung eingestellt. Ich selbst wurde im Klinikum II in Minden behandelt.

Normale Aufnahmeprozedur ins Krankenhaus mit Papierkram, dann eine Vorstellung beim Operateur, der sich die FW nochmals anschaut, Blutabnahme für die entsprechenden Untersuchengen vor einer OP inkl. HIV Test, zu dem man seine Zustimmung extra geben muss.

Dann hungert man 24 Stunden vor dem Eingriff, um den Darm zu leeren, bekommt 8 Stunden vor dem Eingriff nochmals ein Abführmittel und ca. 2 Stunden vor der OP nochmals einen Einlauf, damit der Operateur ungestört arbeiten kann. Bei mir stand ja fest, das die FW auch Innen liegen, damit wurde ich entsprechend für diesen Eingriff vorbereitet. Zudem wird man kräftig rasiert, alle Haare müssen weg, das kann man entweder im Vorfeld alleine machen, ansonsten wird man rasiert. Auf jeden Fall schaut eine Schwester / Pfleger nochmals drauf und rasiert noch mal nach. Ungefähr so wie eine Radlerhose sitzt, müssen die Haare weg.

Weiter geht’s dann im OP Hemdchen, die netten Dinger, die hinten offen sind. Vor der OP bekommt man eine Scheiß - egal – Beruhigungspille und dann geht’s irgendwann in den OP. Mancher bekommt davon schon nix mehr mit, wenn die Pille gut anschlägt. Im OP geht’s dann auf den Gynäkologischen Stuhl, den Frauen ja vom Frauenarzt bekannt, für uns Männer eine neue Erfahrung. Der Narkosearzt (Anästhesisten), der einen bereits in einem Vorgespräch mit dem Prozedere vertraut gemacht hat, beginnt und begleitet die Narkose. Ich wurde Spinal anästhesiert, sprich eine Spritze wird in die untere Wirbelsäule gesetzt (tut wirklich nicht weh) und betäubt alles ab der Hüfte abwärts. Zusätzlich gibt es dann eine Schlafspritze und unter der Sauerstoffmaske dämmert man weg, seinen Operateur bekommt man meist gar nicht zu Gesicht.

Der Eingriff findet also quasi ohne einen selber statt. Meine OP dauerte ca. 45 Minuten, wie mir später berichtet wurde. Ich reagiere gut und schnell auf Narkosemittel und haben dann erst mal bis zum späten Nachmittag durchgepennt. Wenn man dann wach wird, kann man seine Beine zumeist noch nicht bewegen, was sehr ungewohnt ist und einen schon ein wenig in Panik versetzen kann. Aber alles halb so wild, nach spätestens 3-4 Stunden geht alles wieder. Mancher hat danach Probleme beim pinkeln, aber das ist wirklich sehr selten und wird dann mit einer Blasenmassage behoben. Letzter Ausweg wäre, wenn gar nix mehr geht ein Katheder, ein Schlauch, der durch die Harnröhre in die Blase geschoben, unangenehm, aber auch kein Drama.

Die Wundschmerzen der Haut um den Anus sowie am Skrotum (Hodensack), wo auch vorsichtshalber einige Stellen gelasert wurden, taten überhaut nicht weh. Allerdings die Laserung im Anus schmerzte ein wenig mehr, blutete etwas nach und war recht unangenehm. Da Magen und Darm leer sind, lässt der erste Stuhlgang zum Glück auch sich warten. Man hat einen Pfropf aus Verbandsmaterial und Salbe im Hintern, damit ständig das Gefühl abführen zu müssen. Der Pfropf muss dann irgendwann raus, wieder ein sehr unangenehm ist und weh tut. Aber es gibt dann Wannensitzbäder aus warmen Wasser mit Tannosyntâ, einem Zusatz mit Gerbstoffen, die Wundheilung wird dadurch gesteigert, Bakterien und Viren inaktiviert. Ist sehr angenehm und hilft auch direkt nach dem Stuhlgang, die Schmerzen in Grenzen zu halten. Vom Krankenhaus bekommt man ein Sitzbidet, das ins Klo eingehängt wird und das man dann auch mit nach Hause nimmt, um dort weiter den Hintern baden zu können. Jedes Mal nach dem Stuhlgang und auch mal zwischendurch.

Immer vorsichtig abtupfen, am Besten danach trocken fönen und dann kommt eine antibakterielle Salbe drauf und rein in den Anus, bei mir Sulmycin, kann aber auch was anderes sein. Alles mit Kompressen bzw. Gaze abdecken, gibt es auch vom Krankenhaus mit heim. Handtuch am Besten jedes Mal wechseln. Danach ruhig auch mal ein wenig Luft ranlassen, sprich mal nackig bleiben, drauf achten das nix an die Laserstellen kommt außer frischer Luft und dann erst wieder eincremen und Verband drauf.

Der Heilungsprozess der Laserung im Anus ist recht langwierig, denn jedes Mal beim Stuhlgang wieder ein wenig von den Wunden einreist, nur nicht die Geduld verlieren. Ich habe noch einen Analspreizer aus Glas bekommen, der mit Salbe bestrichen vorsichtig eingeführt wird. Die faltige Rosette wird damit vorsichtig gedehnt, die Salbe kommt überall hin und der Heilungsprozess wird beschleunigt. Bleibt so 10 – 15 Minuten drin, nicht unbedingt angenehm, aber es hilft und man gewöhnt sich dran.

Bei den außen liegenden Laserungen, sprich Verbrennungen, bildet sich schnell ein Schorf, immer gut eingecremt ist nach ca. 1 Woche kaum noch was zu sehen. Aber auch hier ist Vorsicht angesagt, nicht zu früh mit der Salbe aufhören, solange es noch ab und zu ein wenig nässt (kommt vor), schön weiter cremen und Verband / Gaze drauf.

Ich wurde nach 3 Tagen nach Hause entlassen bzw. habe mich selber entlassen, weil ich Krankenhäuser nicht mag und mich wohl er zuhause besser erholen kann. Nach ca. 7 Tagen waren die äußeren Laserungen abgeheilt, ca. 10 - 12 Tage waren auch Wunden im Anus abgeheilt, also keine Schmerzen mehr beim Stuhlgang und keine Blutungen mehr. So lange sollte man also versuchen den Stuhl weich zu halten.

Leider wurde auf einen Nachbehandlung mit Aldara Creme verzichtet, um die eventuell in der Haut verbliebene Viren in Schach zu halten und eine wiederauftreten (rezidivieren) der Warzen unwahrscheinlicher zu machen.

Damit kommt es, wie es kommen muss. Vor 6 Monaten tauchten wieder ein paar (deutliche weniger als beim ersten Mal) FW auf. Also wieder zum Hautarzt, und noch mal ein Versuch mit Aldara Creme, brachte aber nicht wirklich was, aber hat ja nix gekostet.

Vergangenen Montag, 11.09. platzte mir dann der Kragen, wollte die Dinger loswerden. Also zu meiner Hautärztin, Überweisung zur Klinik nach Minden, da es aktuell in der Nähe keine Praxis mehr für eine ambulante Laserung gibt. Dienstag Vorstellung und kurze Untersuchung, Blutabnahme und Gespräch mit dem Anästhesisten (Narkosearzt) und dann gleich für den nächsten Tag OP-Termin, bin wieder heim, kleine Tasche gepackt und am Mittwoch morgen um 07:00 Uhr in der Klinik eingecheckt. Um 09:20 Uhr wurde ich in den OP gerollt, lt. Narkoseprotokoll dauert der Eingriff ca. 20 Minuten, alles wieder wie gehabt und oben bereits beschrieben nach spinaler Narkose.

Ich musste über Nacht im Krankenhaus bleiben, am Donnerstagmorgen um 09:30 Uhr bin ich wieder raus. Die Wundschmerzen sind diesmal nicht der Rede wert, es wurden wieder um die Rosette gelasert, um sicher zu sein hatte der Operateur sich ausbedungen bei Befund während der OP auch im Anus nötigenfalls zu lasern. Hat er dann auch getan, am Skrotum (Hodensack) wurden wieder einige Stellen vorsorglich mit gelasert. Aktuell findet die Wundversorgung statt, wie bereits oben beschrieben. Dieses Mal aber wird nach Rücksprache mit dem Arzt nach der Wundheilung eine 2 Monate dauernde Behandlung mit Aldara Creme gemacht, um vorzubeugen.

Ganz, ganz wichtig, nur keine falsche Scham was den Gang zum Arzt angeht, dafür sind die Doktoren da, vertraut Euch denen an, nur die können helfen, und wenn das Gefühl aufkommt, der Doc hat keinen Plan, geht zum nächste. Per Überweisung kein Problem, bis Ihr Euch gut aufgehoben fühlt.

Ob Hautarzt oder Urologe, Hausarzt oder Frauenarzt. Wer ein wenig informiert in die Praxis geht, und dazu soll ja auch diese Forum dienen, wird schnell feststellen, ob er den richtigen Doc erwischt hat. Egal was Ihr lest, hinterfragt alles immer ein wenig.

Die CO2-Laserung ist aktuell in Verbindung mit einer anschließenden Aldara Creme Kur wohl die beste Behandlungsmethode, lasst Euch nicht abschrecken von Horrorgeschichten über Narkose und Narben, alles halb so wild. Haut- und Unikliniken stehen einem ohne weiteres offen per Überweisung und dort bekommt man eine gute Behandlung, so zumindest meine Erfahrungen.

Naturheilmitteln können unterstütze bei der Behandlung, aber heilen wohl kaum. Thuja, Echinacea, Noni und anderes kosten viel und bringen meist wenig. Ein wenig gesundes Leben mit wenig Alkohol, vieleicht nicht mehr rauchen und einfach den Stress etwas reduzieren sind die günstigeren Methoden dem Körper zu helfen, mit den FW sprich den Viren zurecht zu kommen. Denkt positiv, FW sind nicht der Weltuntergang, nur lästig und behandelbar.

Tipp am Rande: Fragt hier nicht, ob das, was da bei Euch wächst wohl FW sein mögen, das kann Euch nur ein Arzt sagen. Und wenn Ihr Ihm dann nicht glaubt, holt Euch eine zweite Meinung ein.

So, jetzt solles mal reichen, Danke fürs ganze durchlesen und wer Schreibfehler findet, der darf sie behalten. ;-)

Ich hoffe es diesmal geschafft zu haben und die Biester los zu sein. Wenn dieser, zugegeben recht langer Beitrag anderen Betroffene helfen sollte, würde es mich freuen.


Hier noch Links zum Thema:

[www.etuxx.com]


Hier Links, der sich mit dem kommenden Impfstoff (2007?) beschäftigt:

[www.med1.de]

[www.gynundgeburtshilfe.de]

[www.frauenarzt-marburg.de]


Ansonsten immer Hilfreich: Google - einfach Feigwarzen eingeben und was man noch so wissen will z. Bsp. Bilder oder Impfstoff und schon kann man sich schlau lesen. Und immer schauen, woher kommt der Bericht, wer hat geschrieben und wer wertet.

Re: feigwarzen, wer kennt sich aus?
geschrieben von: bramse (IP gespeichert)
Datum: 18. September 2006 20:33

Hallo!
Da mich meine frauenärztin, hab ich jedenfalls das gefühl, so gut wie gar nicht aufklären kann bzw will, frag ich euch einfach mal mit der hoffnung, dass mir wer weiter helfen kann. Ich habe auch den virus in mir und das ja jetzt wie sie mir versichert hat ein leben lang, zwar im moment nicht den akuten fall, aber trotzdem angst, dass es wieder ausbrechen könnte. Was hat bei euch allen denn am besten geholfen? Muss dazu sagen, meine frauenärztin hat mich, als diese dinger das ertse mal aufgetreten sind, mit condylox behandelt, also dieser säure. Ich habe auch einen freund und jetzt natürlich die frage ob ich ihn schon anstecken kann wenn er mich nur berührt? Oralsex geht ja überhaupt nicht mehr, oder? Wir sind erst seit kurzem zusammen und hatten noch keinen sex.
Wäre schön wenn mir wer auf diese fragen antworten könnte.
Lg
bramse

PS: Meine frauenärztin hat bei mir pap 3 d diagnostiziert, wie sind dazu eure erfahrungen, kann sich das bis hin zu krebs entwickeln, wenn man nicht aufpasst?

Re: feigwarzen, wer kennt sich aus?
geschrieben von: Fee (IP gespeichert)
Datum: 20. September 2006 10:21

Hallo Ihr Alle,

@ Dieter, schön, daß es Dich wieder gibt, gehts Dir gut?
@ Mike, laß Dir Zeit, bin zur Zeit im Umzug, gehts Dir besser?
@ Arco, danke für Deinen ausführlichen Bericht
@ Brian, hoffe Dir gehts gut (allen anderen natürlich auch)
@ Bramse

Pap III ist eine schwerwiegende Zellveränderung am Gebärmutterhals, die sich bei manchen Frauen zu Krebs entwickeln kann.
Pap III hat man bei mir im Sommer auch festgestellt
Am Montag war ich im Krankenhaus zur Kontrolle, und der FA meinte es wird jetzt so schnell wie möglich operiert (gelasert)
Obwohl ich voll in Renovierungsarbeiten stecke, ich fragte nämlich, ob wir die OP im November machen könnten. Aber soviel Zeit scheint nicht zu sein. Die Geschichte Pap hat sích auch innerhalb von 1/2 Jahr rasant schnell entwickelt von Februar NICHTS, bis Juni Pap III.
OP-Termin ist am 04.10.2006, wär schön wenn jemand von Euch an mich denkt, und mir die Daumen drückt. Außerdem wird dann meine letzte FW entfernt, die ist so hartnäckig, und noch übriggeblieben. Alle anderen sind mit Aldara verschwunden :-).

Wollen wir mal hoffen, daß durch die OP keine wiederkommen.
Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.
Eure Fee

Re: feigwarzen, wer kennt sich aus?
geschrieben von: selina (IP gespeichert)
Datum: 20. September 2006 22:40

bitte bitte helft mir........
was sind anzeichen von feigwarzen????
schmerzen???
brennen???
oder sind nur kleine weisse harte pünktchen anzeichen für feigwarzen???
ohne irgend welche schmerzen......

kann nicht mehr schlafen und auch an nichts anderes mehr denken.....hab ne langjährige bez. und meinem partner fehlt nichts!

wenn es feigwarzen sind wäre ich ja der übertrager......denn bei meinem partner ist soweit zu sehen alles ok!

könnte mein partner auch überträger sein ohne irgendwelche anzeichen zu haben???


Re: feigwarzen, wer kennt sich aus?
geschrieben von: fee (IP gespeichert)
Datum: 22. September 2006 08:37

Hallo Selina,
lt. Deiner Beschreibung könnten es Feigwarzen sein, und Du könntest der Überträger sein. (Feigwarzen tun nicht weh. Ich denke mein erstes Anzeichen für diese Biester war ein wahnsinniger Juckreiz)
Es kann sein, daß Du Dich vor längerer Zeit irgendwo angesteckt hast, Dein Immunsystem im Moment nicht stark genung ist, und der Virus, den Du vielleicht schon lange in Dir hast, ist jetzt ausgebrochen. Als Feigwarzen halt.
Wenn man bei Deinem Freund nichts sieht, heißt das nicht, daß er den Virus nicht in sich trägt.
60 % der sexuell aktiven Bevölkerung tragen diesen Virus in sich, bei
2 % bricht er nur aus!!
Ich kann Dir nur empfehlen umgehend zu Deinem Frauenarzt zu gehen, und wenn er Feigwarzen diagnostiziert, soll er Dir unbedingt Aldara verschreiben. Solange die Warzen noch klein sind, so meine Erfahrung, verschwinden sie schnell mit Aldara. Wenn sie sich erstmal festgesetzt haben, sind sie sehr hartnäckig.
Geh lieber heute als morgen, und schäm Dich auf keinen Fall vor ihm. Es ist sein Job Dir zu helfen. Und nicht alles, was Du hier liest muß auf Dich zu treffen. Mach Dir nicht allzuviel Sorgen. Je weniger Du daran denkst, leichter gesagt als getan, umso besser geht es Dir. Lenk Dich irgendwie ab. Lass bloß den Kopf nicht hängen, und jetzt geh zum Frauenarzt.
Lieber Gruß
Fee

Re: feigwarzen, wer kennt sich aus?
geschrieben von: Dieter Bergmann (IP gespeichert)
Datum: 22. September 2006 23:12

Hallo Fee,

habe schon seit fast einem Jahr keine sichtbaren Feigwarzen mehr! Dank Aldaracreme und Aldarazäpfchen.Nicht zuletzt meines eigenen Studiums dieser Erkrankung habe ich es zu verdanken, dass mir so schnell kein anderer Arzt mehr in die Quere kommt, als dieser dem ich gesagt habe, wie er mich zu behandeln habe. So ist das halt, heute muß schon mal der Patient dem Arzt sagen, wie er behandeln soll!
Hoffe, dass mein Zustand weiterhin Warzenfrei bleibt und Euer wenn noch nicht geschehen, sich positiv entwickelt!

Liebe Grüße
Dieter

Re: feigwarzen, wer kennt sich aus?
geschrieben von: mia (IP gespeichert)
Datum: 23. September 2006 19:08

Hey... sagt mal wenn das Immunsystem gestärkt ist, gehen die dinger dan von alleine weg?




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