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anale condylome / feigwarzen
geschrieben von: michael (IP gespeichert)
Datum: 02. August 2006 19:10

hallo,

anfang 2006 habe ich bemerkt, dass im analen äußeren bereich etwas hinauswächst. Ich bin sofort zum Arzt und der sagte es wäre eine Hämorhoide. Da er es nicht genau wusste, hat er mich zum nächsten Arzt überwiesen, der konnte auch nicht genau sagen was es war und überwies mich in eine Uni Klinik dermatologie. Erst die konnten mir sagen, dass ich anale condylome ausgelöst vom HP Virus hatte. Sie seien nur durch Geschlechtsverkehr übertragbar. Da ich häufig wechselnde Partner hatte, kann dies gut möglich sein.
Da es so viele Condylome (auch im inneren analen Bereich) waren, musste ich unter vollnarkose operiert werden. Mit Elektrokauter wurden sie mir alle entfernt. Anschließen habe ich starke schmerzen beim stuhlgang gehabt. Die Nachbehandlungen waren wie folgt: Täglich musste ich ein aldara- Zäpfchen (imiquimod) zu mir nehmen, die sehr starke Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, appetitlosigkeit, kopfschmerzen, übelkeit und Schwindel hervorriefen. Damit nicht genug, nach ca. 1 monat kamen schon wieder neue hinzu. Sie wurden per ortsbetäubung immer wieder monat für monat entfernt. Mittlerweile ist jetzt August und ich war heute da, jetzt sind im inneren schon wieder so viele nachgewachsen, dass ich mich wieder einer neuen Operation unterziehen muss. Leider gibt es noch keine wirksamen medizinischen Möglichkeiten der Behandlung und Therapie gegen Feigwarzen, auch die Ärzte sind ratlos. Auch alternative mittel ´habe ich noch nicht im Internet gefunden. Ich werde jetzt ganz drastisch nach meiner operation meine Ernährung umstellen, viel Sport treiben und wieder täglich ein Zäpfchen nehmen, wenn sie dann nicht weggehen, weiß ich auch nicht mehr weiter....
Vielleicht weiß jemand weiter und hat auch was von seinen condylomen zu erzählen, der melde sich bitte!

Gruß Michael

Re: anale condylome / feigwarzen
geschrieben von: jennie (IP gespeichert)
Datum: 04. August 2006 19:43

Hallo Michael,

es gibt jetzt eine HPV-Impfung, die auch bei Feigwarzen helfen soll (auch als Therapie).
Sie heißt Gardasil und ist von Merck & Co. Diese Impfung ist zur Zeit nur in den USA zugelassen, aber bereits auch in D erhältlich. Man muss sie jedoch betellen.
Die Impfung besteht aus 3 Injektionen, die im Abstand von 2 und 6 Monaten nach der ersten gegeben werden.

Gruß jennie

Re: anale condylome / feigwarzen
geschrieben von: kathrin (IP gespeichert)
Datum: 19. Februar 2007 10:57

hi! :-)

ich hatte diese condylome auch (vor ca 1,5 jahren)
ich dachte zuerst dass es hämorrhiden wären und bin zum proktologen. dieser war ziemlich unfähig und hatte,wie ich später in der klinik erfuhr auch keinen guten ruf (war aber der einzige der gleich nen termin hatte).
naja auf jeden fall war ich erstmal geschockt und hab mich ziemlich eklig gefühlt. der proktologe meinte auch dass dies von analverkehr mit verschiedenen männern käme! HA hatte ich aber gar nicht und finde es auch ziemlich unverschämt einem gleich sowas zu unterstellen.
in der klinik sagte mir dann ein anderer proktologe dass es auch vom öffentlichen dampfbad kommen kann- was wohl auch der fall war (und wo ich mit sicherheit nicht mehr reingehe)
auf jeden fall: langer rede kurzer sinn:
ich wollte erstmal keinen operationstermin (bei 25% der patienten taucht es danach eh wieder auf :-( ) sondern erst meinen homöopathen um rat fragen-
es hat ca 6 wochen gedauert bis er das richtige mittel fand aber jetzt sind sie seit 1,5 jahren weg und nie mehr aufgetaucht! :-)))
also ich kann euch nur empfehlen: sucht euch nen guten homöopathen- das ist das geld auch wert!!
vor allem weil man dann auch das sichere gefühl hat dass der körper sich dagegen gewehrt hat und danch stärker ist als vorher- und diese teile auch nicht wiederkommen :-)))

Re: anale condylome / feigwarzen
geschrieben von: bernd (IP gespeichert)
Datum: 14. Mai 2007 14:20

Hi Kathrin,
kannst du uns mitteilen, welches Mittel das war (auch unter den Homöopathen gibt es schwarze Schafe). Danke & Gruß
Bernd

Re: anale condylome / feigwarzen
geschrieben von: Rumos (IP gespeichert)
Datum: 21. Juni 2007 13:26

Hallo zusammen,

auch bei mir hat man im Oktober'06 Condylome am und im Analbereich festgestellt. Ich war vorher in ständiger Behandlung beim Urologen wg. meiner Hämorrhoiden. Dieser hat aber komischer Weise nie was von Condylomen erzählt oder etwas festgestellt. Nunja, dieser hat mich dann zu einem Chirurgen überwiesen der mich wg. den Hämorrhoiden operieren sollte. Die Untersuchung beim Chirurgen hat dann ergeben das ich zwar auch an Hämorrhoiden leide, dennoch an den HPV-Viren erkrankt bin und die Condylome am und im Analbereich habe. Habe mich dann sofort in der proktologischen Sprechstunde vorgestellt und bin seitdem dort in Behandlung. Im November'06 hatte ich meine erste OP. Danach die Weiterbehandlung mit Aldara 5% (nur äußerlich). Im Janur wurden dann wieder neue Condylome in beiden Bereichen festgestellt. Im Februar'07 folgte dann eine erneute OP. Die Weiterbehandlung war wie beim ersten mal die selbe. Im Mai'07 wurden dann erneute neue Condylome in beiden Bereichen festgestellt und es folgte OP Nr.3 im Juni'07. Die OP ist nun 9 Tage her und es wurden mir gleichzeitig die Hämorrhoiden entfernt. Da ich immer das Gefühl habe das die Aldara Creme nicht hilft musste ich mich ein gr. Blutbild sowie ein HIV Test unterziehen. Die Testergebnisse sind gut für mich ausgefallen und laut Arzt bin ich gern gesund. Habe diesen Test vor meiner 3en OP nochmals durchführen lassen. Auch hier sind die Testergebnisse OB.
Nun habe ich wie Michael die Befürchtung, das sich wieder neue Condylome bilden werden. Daher möchte ich nun auch die Aldara Zäpfchen gerne ausprobieren. Das Problem laut Apotheke ist, das sie den Wirkstoff Imiquimod nirgendwo herbeziehen kann. Die Anfertigung der Zäpfchen wäre da kein Problem. Nun ist die Apotheke sowie auch ich auf der Suche. Habe heute mit der Uniklink Düsseldorf telefoniert die konnte mir ein wenig helfen.
Nun an alle die, den es genauso geht wie mir.
Auch ich finde diesen ganzen Krankheitsverlauf ziemlich unangenehm. Doch man sollte die Hoffnung nicht aufgeben und immer positiv denken. Mir fällt es auch ziemlich schwer aber ich weiß, das ich wieder ganz gesund werden möchte. Es gibt nur die zwei Alternativen( Medikamente oder OP ) das hat mir die Ärztin heute nur nochmal bestätigt.



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