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Mutter erpresst Kinder mit Tränen
geschrieben von: Mieze (IP gespeichert)
Datum: 26. Januar 2012 14:20

Hallo, ich bin neu hier im Forum und hätte gern ein paar Meinungen.

Mein neuer Partner und seine Exfrau streiten um die Kinder. Das erste Modell (ihres) beinhaltete den Umzug der 4 Jungs fast täglich in eine andere Wohnung (Haushalt des Vaters 3-4 Tage die Woche, vom Amt bezahlter Haushalt der Mutter ca. 1-2 Tage und Haushalt des neuen Partners der Mutter den Rest der Zeit). Testdauer: 6 Monate
Die Kinder waren gestresst, hatten keinen Lebensmittelpunkt. Es häuften sich bei den Großen die Einträge über vergessene HA und Arbeitsmittel. Sie waren zwar alle 4 zus. aber gesehen haben sie sich davon effektiv nur an 4 Tagen.

Bei Modell 2 (wird aktuell seit 10.2011 gelebt) leben die beiden Schulkinder beim Vater, die beiden Kleinen bei der Mutter und zwar jeweils von Montag bis Donnerstag. Die Wochenenden verbringen alle gemeinsam bei einem Elternteil. Außerdem treffen sich alle am Mittwoch beim Vater. Montags, Dienstags und Donnerstags geht jeder seinen Interessen nach. Die Leistungen der Großen haben sich enorm verbessert, die Materialien fehlen kaum noch. Sie sind ausgeglichener und haben einen Lebensmittelpunkt. Sie telefonieren mit den Kleinen an den Tagen, an denen sie sich nicht sehen.

Jetzt steht für den Ältesten das Thema Gymnasium an. Da er im Moment beim Vater lebt wäre das Gymnasium in der nächsten Stadt ideal. Die Mutter würde ihn gern in die Kreisstadt aufs Gymnasium schicken. Dahin fehlt aber vom Wohnort die Verkehrsanbindung. Außerdem gehen alle seine Freunde auf das erstgenannte Gymnasium. In dem in der Kreisstadt kennt er niemanden. Die Mutter versucht seit einiger Zeit mit Tränen (die Jungs haben es uns erzählt) den Großen dazu zu bewegen sich vom Vater abzuwenden. Im November wurde er von einer Erziehungsberaterin gefragt, wem von beiden Eltern es besser gehe und er antwortete: Dem Vater, die Mama weint. Dazu sei anzumerken, dass es die Mutter war, die fremdgegangen ist und die Beziehung zum Vater beendet hat. Mittlerweile ist sie von ihrem neuen Partner schwanger (Scheidung ist eingereicht, aber noch nicht vollzogen). Auch ist es die Mutter, die während der ganzen Zeit den Unterhalt sowie das komplette Kindergeld bekommen hat. Den Unterhalt auch während Modell 2.

Die Kleinen erzählen, dass die Mutter ihnen täglich sagt, dass alle Geschwister zusammen aufwachsen sollen. Dem Jugendamt gegenüber betont sie ständig, dass die Jungs sich vermissen würden. Der Älteste traut sich nicht seine Meinung zu sagen, weil er keinen der Beiden verletzen möchte. Der 2. sagt klipp und klar, dass ihm das jetztige Modell besser gefällt (dafür soll er psychologisch behandelt werden) und die Kleinen betonen immer wieder, dass sie beim Papa leben und die Mama hin und wieder besuchen wollen.

Die Mutter hat bereits 2x mit gelogenen Eidesstattlichen Aussagen versucht dem Vater das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu entziehen. Immer als Eilantrag. Nach dem Ersten gab es ein Gerichtsverfahren aus dem o.g. Modelle hervorgingen, der 2. wurde vorerst ausgesetzt.

Auch mich belastet diese Situation sehr. Jeden Tag erwarten wir einen neuen Antrag der Mutter.

Wie sollen wir mit der Situation umgehen? Die Mutter damit konfrontieren, dass Erpressung mit Tränen (Sie wird es abstreiten) kinderpsychologisch unterste Schublade ist oder mit dem Großen reden, ihm die Sache erklären? Wird er das verstehen?
Dem Vater geht es besser, seit wir ein Paar sind, das ist richtig. Und für seine Kinder würde er alles tun.

ich bitte um zahlreiche Meinungen.

Vielen Dank



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