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Kann man sich gegen eine Entlassung wehren?
geschrieben von: abi.2001 (IP gespeichert)
Datum: 26. Dezember 2011 17:57

Kann man sich gegen die Entlassung des Kindes aus der Kinderpsychiatrie wehren?
Mein Stiefsohn wurde am 24.12. mit Krankenwagen, Notarzt und ruhigstellenden Medikamenten in die Kinderpsychiatrie gebracht. Am nächsten Morgen sollten wir ihn wieer abholen, das haben wir verweigert. Jetzt ist er bis morgen drin, wir können und wollen ihn aber untheraoiert nicht mitnehmen. Er ist unkontrollibar suizidal und fremdgefährdend. In der Klinik ist er ruhig, zu Hause jedoch nicht. Wir wollen ihn nicht mehr nach hause nehmen, das Risiko ist uns zu hoch.
Er ist seit über 5 Jahren in kinderpsychotherapeutischer Behandlung (ambulant) hat die Diagnose mittelgradige Depressionen (wobei ich eher an Borderline glaube), er bekommt täglich 20mg Fluoxetin und vor zwei Jahren war er schon einmal 4 Monate stationär in der Klinik.
Er hat sich suizidär geäußert, gedroht seine Geschwister umzubringen, er ist völlig agressiv geworden, ausgeflippt, aht um sich geschlagen, war nicht mehr ansprechbar/ zugänglich, er hat sich selbst versucht zu strangulieren, aht das Bettlaken zerrissen und es teils gegessen und hat seinen vater versucht zu verletzen. Sein Vater musste in am Boden fixieren, damit er weder sich selbst noch andere verletzt. Die sanitäter konnten ihn s nicht mitnehmen, so dass ein Notarzt und Polizei gerufen werden mussten.
Am nächsten Tag sollte er dann schon wieder raus, weil er "wieder ruhig" war. Er verdrängt diese Situationen, blendet sie aus und lügt die Ärzte über seinen Gemütszustand an.
Wir wissen nicht mehr weiter. Er MUSS therapiert werden.
Können wir uns gegen die morgige Entlassung wehren??? Wir sind verzweifelt und brauchen Hilfe!



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