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Situationsbedingtes Einurinieren
geschrieben von: Bolle (IP gespeichert)
Datum: 18. Januar 2008 19:01

Ich arbeite als Erzieher im eigenen Heim.
Bei mir sind Kinder untergebracht die durch das JA aus dem Elternhaus genommen wurden.
Seit 5 Monaten habe ich ein 2,5 Jahre altes Mädchen aufgenommen.
Sie kannte weder Topf noch Toilette, sondern nur Windeln.
Inzwischen ist sie tagsüber trocken und braucht nur noch zum schlafen Windeln. (Auch in der KITA in die ich sie integriert habe)
Ein mal Wöchentlich muß ich mit dem Kind für zwei Stunden an einem neutralen Ort zum Kontakt mit der Mutter.
Sie liebt ihre Mutter über alles.
In diesen 2 Stunden urinirt sie mehrmals ein und kotet auch gelegentlich ein. Obwohl sie zwischendurch auf den Topf gesetzt wird, hat sie bei diesen Kontakten mit der Mutter noch nie auf den Topf gemacht.
Die Mutter wirft mir vor: "Sie ist noch gar nicht so weit, Sie überfordern das Kind..." usw.
Da ich bisher überwiegend mit Schulkindern gearbeitet habe, habe ich mit den Kitaerzieherinnen darüber gesprochen. Die sagen das so etwas oft vorkommt. Eine unbewußte Loyalität des Kindes der Mutter gegenüber. Darüber soll es auch Dokumentationen geben.
Kann mir jemand sagen wo ich Informationen zu diesem Thema finde?

Vielen Dank im Voraus

Bolle



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