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sorgen um sohn(sorry:lang!!)
geschrieben von: allesdoof (IP gespeichert)
Datum: 16. Oktober 2007 15:12

hallo ihr ...
ich weiss nicht mehr weiter. mein sohn ist 11 jahre alt und zieht sich immer mehr zurück.im kindergarten spielte er zwar auch mit einigen kindern sehr ausgelassen.aber einladungen lehnte er immer ab. die seien eh alle doof...waren immer seine antworten.
ich dachte mir ne zeitlang auch nichts dabei..da kinder eben solche phasen haben.aber jetzt ist mir aufgefallen,dass er zwar in der schule sehr gut ist,aber keine kontaktpersonen hat denen er sich mal mitteilen kann.wir als eltern sind natürlich immer da und hören ihm zu. doch ein kind braucht auch den umgang mit gleichaltrigen und diesen umgang hat er nicht.
mein sohn liebt seine x-box und PS und auch computer sind ihm heilig.da ist er sehr bewandert und mit der reinsten hiungabe kann er stundenlang sich an einem neuen spiel versuchen. aber das kanns doch nicht gewesen sein.ich will dass sich mein kind mal richtig austobt..meinetwegen auch mal schmutzig vom fussball spielen heimkommt.aber er weiss nie mit wem er spielen soll,weil ja alle nie da sind oder seine interessen nicht verstehen oder eben ...alle doof sind.
was soll ich noch machen?
auch ist mir aufgefallen,dass er selbst angst hat seinen vater etwas zu fragen aus angst ein "nein" zu bekommen. seinen eignen vater???
er will nur mit mir einkaufen gehen oder weiter weg fahren,denn sonst traut er niemanden und hat große angst dass ihn alle alleine lassen.
wenn er etwas erzählt z.b. von einem spiel im PC dann schwärmt er solange bis es wirklich nervt. den ganzen tag gibts nichts anderes für ihn. und wenn man ihn anfangs bittet nun mal aufzuhören,später eindringlicher wird und ihm das verbietet , dann wird er ziehmlich agressiv und verzieht sich in sein zimmer wo er seiner wut freien lauf lässt und mit sachen um sich wirft.
wenn er ein neues thema in der schule vor sich hat,bekommt er vor lauter nervensache starke kopfschmerzen und zeitweise auch nasenbluten weil er sich selber so unter druck setzt ,weil er das neue thema noch nicht kann.
egal wie oft oder wie sanftmütig wir ihn versuchen zu motivieren,dass es normal sei bei einem neuen gebiet erst lernen zu müssen. er tickt völlig aus und weint bitterlich weil er das nicht kann.
nun kam er in die weiterführende schule(realschule), obwohl er gymnasiumempfehlung hatte.
seine lehrerin meinte dass es ihn einfach überfordert wenn er dem stress des gymnasiums ausgesetzt werde, weil er sich bei allem so verrückt macht und sich so enorm unter druck setzt.
er hat nur 1 und 2 im zeugnis und muss noch nicht mal üben.
aber wirkliche freunde hat er nicht.
ihm wird schon speiübel wenn er an das stadtbahnfahren bis zur neuen schule denkt, was ja für ihn neu ist und er hat angst dass die bahn nicht anhält und er alleine irgendwo steht.
nach einschätzen der lehrerin kommt mein sohn absolut lieb und nett rüber..aber er lässt seine komplette gefühlswelt zu hause..so ihre worte. sie habe das gefühl dass er sich allen unterwirft nur um nicht anzuecken oder eine negative resonanz zu bekommen.
er ist höflich und anständig und sehr gelehrig..aber wenn er mal wirklich einen fehler macht und man ihm das sagt..fällt er in ein schwarzes loch und zieht sich zurück.
egal welche freizeitaktivitäten ich ihm schon anbot,seis fussballverein oder handball..immer hat er angst vor verlust,niederlage oder verletzungen.
für ihn steht schon seit mindestens 3 jahren fest,dass er mal computerwissenschaften studieren will.er will mal softwareentwickler werden und davon lässt er sich nicht abbringen.
ist ja nichts verkehrtes.aber immer nur vor dem pc sitzen und dabei mittlerweile auch immer runder zu werden weil er keine bewegung hat,macht mir sorgen.
er hat quasi keinen seiner altersgruppe mit dem er sich mal austauschen könnte oder einfach nur mal spielen kann.
er lehnt jeden neuen kontakt ab.mir gegenüber ist er sehr höflich und lieb.er hilft im haushalt und vergöttert seinen kleinen bruder der erst ein jahr alt ist.
aber wenn was nicht nach seiner nase geht,dann nützen auch erklärungen nichts. er fängt sofort an zu jammern und kann auch noch nach stunden wirklich leiden,weil mal was nicht möglich war so wie er sich das gedacht hat.und wenn er mal eine verabredung mit einem nachbarskind hat und diese dann nicht eingehalten werden kann,aus wichtigen gründen z.b. weil die mutter dieses kindes einen termin hat der vorverlegt wurde und wichtig ist,kann man ihm das nicht erklären. er wird ausfallend und schreit und tobt. er sieht einfach auch wichtige gegebenheiten nicht ein.mache ich was falsch??
ich versteh nicht wie ich ihm helfen kann,damit er den offenen umgang mit menschen lernt und nicht immer gleich von einer niederlage oder negativem ergebnis ausgeht.
sollte ich ihn mal einem psychologen vorstellen??oder mache ich mich selbst verrückt?
bitte helft mir!
danke für eure bemühungen!







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