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Methotrexat
geschrieben von: steffi (IP gespeichert)
Datum: 19. November 2005 11:54

hallo,

vor kurzem ( also gestern) wurde eine essw (6.sw)festgestellt, da ich wenig schmerzen hatte, konnte ich die ärztin davon überzeugen dass eine op nicht nötig sei, also gab sie mir methotrexat (schemospritze) bis jetzt geht es mir echt super, kein bauchpiepen nichts, als ob nie was war. so mädels könnt ihr mir vielleicht mit erfahrungen mit methotrexat weiterhelfen, hat es bei euch geholfen oder musste danach trotzdem eine op durchgeführt werden und wie hoch ist die wahrscheinlichkeit irgendwann normal schwanger zu werden. lg steffi

Re: Methotrexat
geschrieben von: Pati (IP gespeichert)
Datum: 14. Dezember 2005 13:17

Hallo ... habe im November 04 das gleiche erlebt ... die Spritzen haben geholfen und ich musste nicht unters Messer ... dürfte dann 3 Monte NICHT schwanger werden ... tja leider bin ich es bis heute auch nicht geworde ... warte noch diesen Zyklus ab ... und dann lasse ich meinen Zyklus vom Arzt untersuchen ...


ich wünsche dir alles alles Gute ...

Re: Methotrexat
geschrieben von: Kati (IP gespeichert)
Datum: 19. Dezember 2005 21:40

Hallo Pati,
Hallo Steffi,

alle reden immer von der Eileiterschwangerschaft.
Was sind die Symptome?
Bin seit einer Woche überfällig.
Schwangerschaftstest wird jedoch nicht positiv.
Beim "Arzt meines Vertrauens" habe ich leider erst nächste Woche Termin.
Herzlichen Dank und viele Grüße

Re: Methotrexat
geschrieben von: Kirstin 2 (IP gespeichert)
Datum: 09. Januar 2006 17:08

Hallo Steffi, hallo Pati,

Ihr macht mir Mut! Nach meiner letzten ESS im Februar 05 bin ich nun endlich wieder schwanger nur fühlt es sich nicht gut an, leider. Ich habe den großen Verdacht (Schmerzen) auf eine neue ESS. Vor der Klinik habe ich einen riesigen Horror. Alles duftet nach Babys, überall glücklicke Schwangere und man wird zur Maschine degradiert. Alles kümmert sich um deinen Körper - nur was ist mit dem Kopf??? Eventuell komme ich mit Methotrexat wenigstens um die Klinik drumrum.

viele Grüße
Kirstin 2

Re: Methotrexat
geschrieben von: Manuela (IP gespeichert)
Datum: 09. April 2006 16:21

Hallo!
Im Jahr 2002 wurde mein Sohn per Kaiserschnitt geboren. September 2004 freuten wir uns über einen positiven Schwangerschaftstest. In der 6. Woche wurde eine ESS festgestellt (ich hatte keine Schmerzen, aber ein ständig ungutes Gefühl), bereits Blutungen in der Bauchhöhle. Bei der Bauchspiegelung wurde ein Ast meiner Bauchhauptschlagader am Darm getroffen. Es kam zur großen Bauch-OP. Die alte Kaiserschnittnarbe wurde geöffnet, allerdings von Beckenknochen zu Beckenknochen. Da man nichts finden konnte kam ein Längsschnitt bis zum Brustbein hinzu. Bin aufgeregt, nur weil ich es aufschreibe. Die meisten sind so geschockt, dass sich keiner mit mir unterhält, aus Angst etwas falsches zu sagen, oder aus Angst, dass es ihnen selbst passiert. Kann ich gut verstehen. Es passiert aber nur bei einem von 1000 Fällen. Ich bekam 4 Bluttransfusionen und 1x Blutplasma. Ich bin am leben, unglaublich aber wahr! Mein rechter Eileiter konnte erhalten bleiben, obwohl er eingerissen war. Wir haben uns über künstliche Befruchtung erkundigt. Eine künstliche Befruchtung, IV-Verfahren, schließt eine ESS nicht aus. Der Arzt hat uns erklärt, auch wenn die befruchteten Zellen in die Gebärmutter gesetzt werden, können sie trotz dessen in einen Eileiter wandern und sich einnisten. Wenn Frauen einen Eileiter verloren haben, können sie trotz dessen jeden Monat auf eine SS hoffen, da die Eier wandern können! Die Eier suchen sich den besten Weg. Wir waren erst Freitag in einer Tagesklinik für künstliche Befruchtungen. Ich konnte kaum glauben das es stimmt, aber es soll so sein. Dies wollte ich nur mal zur Info für alle Frauen abgeben, die sich hierfür interessieren.
Nun ja, ich habe einen ziemlichen Satz mitgemacht und habe immer wieder damit zu kämpfen. Aber ändern kann ich nichts. Mein Kinderwunsch ist vorhanden. Von einer künstlichen Befruchtung wurde mir abgeraten, da es mein Problem nicht löst. Ich habe unendliche Angst vor Operationen! Das kann man sich nach meinem Bericht vielleicht vorstellen. Wenn ich erneut eine Ess haben sollte, könnte ich eine offene OP verlangen, das würde aber große Schmerzen bedeuten und wieder ein großer Schnitt und absolute Deprimierung. Nach einer offenen Bauch op muss man bis 2 Jahre für einen erneuten Versuch warten, wegen der Narbe. Eine Bauchspiegelung? Man sagte mir, dass bei mir sehr aufgepasst werden würde, da man meine Vorgeschichte kennt. Ich habe aber das Vertrauen in die Ärzte verloren. Trotz dessen wünsche ich mir nichts sehnlicher als ein Kind. Als ich letzte Woche meinen Sohn 4) vom Kindergarten abholte hörte ich eine Frau sagen, dass sie ihr fünftes Kind erwarte und ja jetzt schon total genervt von ihren vier Kindern sei, da diese super anstrengend wären und sie zur Zeit keine Lust auf Kinder mehr habe. Ihre Tochter stand dabei neben ihr. Am liebsten hätte ich der Frau den Hals umgedreht. Klar hat sie bestimmt Streß und anstrengende Tage, aber so eine Aussage und auch noch vor dem Kind! Sie hätte ja verhüten können. Naja, zur Zeit sehe ich nur noch Schwangere und Babywagen. Seit der OP hat sich mein Kinderwunsch nicht verringert. Im Februar hat meine Schwester ein ursprünglich "ungewolltes" Kind bekommen. Frust pur. Nun muß ich abwägen: Siegt meine Angst und ich werde vielleicht ewig hinter einem zweiten Kind hinterhertrauern? Oder versuche ich es einfach und denke, schiefer kanns ja nicht mehr gehen als beim letzten Mal? Vielleicht würde es klappen, vielleicht hätte ich wieder eine ESS. Aber was dann? Ich habe Angst, dass die OP wieder schiefgehen könnte und diesmal ohne gutem Ausgang. Dann würde ich meinen Mann und meinen Sohn alleine zurücklassen. Sehe ich zu schwarz oder ist es richtig alles gut zu überdenken. Ich stecke so in dieser Sache drin, dass ich mich über Gedanken von euch freuen würde. Nun zu diesem Medikament!! Methotrexat, bis zu welcher Zeit oder unter welchen Voraussetzungen kann mam dieses Medikament einnehmen? Ist damit eine OP ganz ausgeschlossen? Welche Nebenwirkungen oder Nachfolgen kann dieses Medikament haben? Ich habe heute zum ersten Mal von soetwas gehört! Falls ich erneut eine ESS hätte, wäre es ja eine Lösung, denn ich würde ganz bestimmt darauf achten, es so schnell es geht zu bemerken!! Ich bin 25 Jahre alt und habe noch einige Zeit Fruchtbarkeit vor mir. Bei jedem Baby das ich sehe, hüpft mein Herz und schreit "Ich will auch, ich will auch"!! Ich werde mir noch etwas Zeit geben, da ich meine Angst noch überwinden muß. Ich versuche positiv zu denken. Es hört sich vielleicht komisch an, aber seid der OP nehme ich meinen Sohn viel bewußter wahr. Ich genieße mein Leben in vollen Zügen, auch wenn die Gedanken an die OP oft wie ein Schatten hinter mir stehen. Aber eben hinter mir, denn ich versuche nach vorne zu schauen.

Re: Methotrexat
geschrieben von: klabustermaus (IP gespeichert)
Datum: 21. Oktober 2006 20:25

steffi schrieb:
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> hallo,
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> vor kurzem ( also gestern) wurde eine essw
> (6.sw)festgestellt, da ich wenig schmerzen hatte,
> konnte ich die ärztin davon überzeugen dass eine
> op nicht nötig sei, also gab sie mir methotrexat
> (schemospritze) bis jetzt geht es mir echt super,
> kein bauchpiepen nichts, als ob nie was war. so
> mädels könnt ihr mir vielleicht mit erfahrungen
> mit methotrexat weiterhelfen, hat es bei euch
> geholfen oder musste danach trotzdem eine op
> durchgeführt werden und wie hoch ist die
> wahrscheinlichkeit irgendwann normal schwanger zu
> werden. lg steffi





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