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eileiterschwangerschaft
geschrieben von: Moni (IP gespeichert)
Datum: 10. Februar 2008 21:49

Hallo
am 15.01.08 wurde mir gesagt ich bin schwanger. Ich war total glücklich wo ich es erfahren habe. Ich weinte vor glück. Der arzt war sich aber nicht sicher da er was in der gebärmutter sah war sich nicht sicher ob da ein embryo war oder blut. daher schrieb er eine überweisung das ich ins Krankenhaus muss. Ich habe ne vorgeschichte deshalb ging der arzt auf sicherheit. Mein Mann und ich Haben schon lange einen Kinderwunsch bin 2005 zur Bauchspiegelung gewesen,umd hatte noch ne zyste. da Haben die Ärzte festgestellt Das ich nur 20% schanze hätte schwanger zu werden mit künstlicher Befruchtung(rechte Seite) der linke war ganz zu. also weiter ich fuhr zu mein mann auf arbeit sagte ihm das ich schwanger bin er freute sich da ja niemand damit gerrechnet hat. Nachmittags brachte mein mann mich ins Krankenhaus. Die Ärzte untersuchten nochmal und da sagten sie mir das es leider zu 95% eine eileiterschwangerschaft ist. Ich wurde noch am abend operiert. Es war dann leider so ich war in der 8woche. Nun weiss ich nicht wie ich damit fertig werde. Weine nur noch und frage mich warum? Mein Mann versucht stark zu sein aber er ist genauso furchtbar traurig. Unser traum ist nun erstmal geplatzt und angst habe ich auch das es wieder passiert.da mir der eine eileiter entfernt wurde. Wie kann ich mit dem verlust umgehen? Warum nur wir haben uns so sehr auf das baby gefreut und das ich endlich schwanger wurde.

Re: eileiterschwangerschaft
geschrieben von: katja85 (IP gespeichert)
Datum: 14. April 2008 00:45

Hallo Moni ich kann verstehen wie du dich fühlst ich hatte letzte woche eine Eileiterschwangerschaft und komme damit garnicht klar.
Ich war in der 6 Woche schwanger als ich mit blutungen und Margenkrämpfen ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
Lieben Gruss Katja

Re: eileiterschwangerschaft
geschrieben von: Verlorener Engel (IP gespeichert)
Datum: 14. Januar 2011 00:38

Hallo!
ich kann dich sehr sehr gut verstehen.
ich hatte vor ca 3 monaten eine eileiter schwangerschaft.
mein freund und ich wünschten uns so sehr ein kind und vom zeitpunkt und allem rundherum hätte es besser für uns nicht sein können.
wir probierten es schon seit fast 5 monaten und endlich hat es geklappt.
wir hatten nach dem 100. schwangerschaftstest endlich den positiven in der hand.
voller freude gingen wir zum arzt der uns auch sofort sagte wie weit ich sei, dass ich aber noch ein paar untersuchungen machen muss damit man eine eileiter schwangerschaft ausschließen kann.
er sagte mir auch, dass vor allem weil ich so jung bin und es meine 1. schwangerschaft ist, mir keine sorgen machen soll.
naja 4 tage später ca hatte bekam ich einen anruf ich soll ins Krankenhaus da ich eine Eileiter Schwangerschaft habe.
Gott sei dank könnte man die ss medikamentös beenden doch das Loch in meinem Herzen ist bis dato nicht verheilt.
die angst ich könnte nie mehr ein Kind haben zerfrisst mich tagtäglich.
die sorge die du hast, dass du versagt hast hab ich 24 Stunden täglich.
ich verstehe dich so sehr.
man fühlt sich einfach nicht mehr als Frau wenn man nicht in der Lage ist ein Kind zu bekommen.
für die nächste zeit hab ich keine kraft mehr es zu versuchen.
ich habe einfach viel zu viel angst vor einer erneuten Eileiter ss.
geweint hab ich während der ganzen Medikamenten Tortour. ich habe mein ganzes leben nicht so viel geweint. mittlerweile weine ich nicht mehr so oft.
sicher tage gibts da überwältigt es dich einfach aber im großen und ganzen schränkt sich die häufigkeit der heulkrämpfe ein.
doch denken tu ich ständig daran. es nagt an mir.
auch deine trauer aufgrund anderer mütter kann ich verstehen.
vor kurzem war ich im ikea, musste blöderweise durch die kinderabteilung, und sah all diese glücklichen eltern mit ihren bildhübschen kleinen.
in solchen momenten muss ich mir meine tränen so zurück halten dass ich fast platze.
es tut so unglaublich weh. und egal mit wie vielen freunden man darüber redet. es hilft nichts. denn wenn man sowas nicht selbst erlebt hat kann man diesen schmerz nicht vorstellen.
als ich mein kind durch dieses medikament töten musste, musste ich eine entscheidung treffen. zwischen dem leben des kindes und meinem.
sicher ich konnte dieses kind unmöglich austragen.
doch nichts desto trotz habe ich das gefühl mein kind getötet zu haben.
wenn man jemanden sagt es war "mein" kind sagen alle "das war doch noch nichts"!
und da sage ich doch! es war etwas. es war eine seele, ein wunschkind.
eines dass man verloren hat.
und das kann nur jemand verstehen der das erlebt hat.

ich wünsche dir von ganzem herzen dass du so schnell wie möglich darüber hinweg kommst. und dass dein kinderwunsch bald in erfüllung geht.
denk immer daran dass es auch andere frauen gibt die das erlebt haben. das macht dich stark. mich zumindest!

mfg



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