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Eileiterschw. vermutet. Was kommt jetzt auf mich zu?
geschrieben von: Liane (IP gespeichert)
Datum: 20. April 2006 13:02

Ich bin froh, endlich so ein Forum gefunden zu haben.Ich war in der 7 Woche schwanger, da bekam ich plötzlich Schmierblutungen, die dann nach 2 tagen zu richtigen Blutungen wurden. Ich bin dann zum FA und mir wurde bestätigt, das in der Gebärmutter nichts zu sehen sei und ich wohl eine Fehlgeburt hätte. Nachmittags bekam ich dann sehr heftige Bauchschmerzen und Blutungen. Da war mein hcg wert bei 640. 2 Tage später bei 260 und nach einer Woche dann immer noch auch 210. Nun vermutet der Arzt eine Eileiterschw.. Heute habe ich nochmal Blut abgenommen bekommen und hoffe, das der Wert weiter singt. Ich würde gerne wissen, ob jemand von Euch auch einen ähnlichen Verlauf hatte und wie es dann weiter geht. Ich bin mit den Nerven schon total am Ende. Schmerzen habe ich übrigens keine.

Re: Eileiterschw. vermutet. Was kommt jetzt auf mich zu?
geschrieben von: Ina (IP gespeichert)
Datum: 20. April 2006 19:54

Hallo Liane,

bei mir war der Verlauf zwar anders aber ich kann nachfühlen wie es dir geht. Es tut mir leid...

Ich hatte im Januar eine ESS. Mein ß-hCG stieg super an, trotzdem mußte ich dann operiert werden.

Dein Wert sinkt und das ist nicht schlecht in meinen Augen, vielleicht geht die Schwangerschaft von alleine ab, dann bleibt dir eine OP ersparrt. Und positiv ist in meinen Augen auch, dass du keine Schmerzen hast. Ich hatte sie.

Weißt du ob deine Ärztin freie Flüssigkeit im Bauch gefunden hat? Das wäre auch ein Hinweis auf eine ESS.

Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut geht. Ich lag eine Woche in der Klinik, jeden Tag wurde mir Blut abgenommen. Einen Tag vor der OP konnte ich nervlich nicht mehr.

Alles alles Liebe für dich.

Gruß, Ina

Re: Eileiterschw. vermutet. Was kommt jetzt auf mich zu?
geschrieben von: sunny2 (IP gespeichert)
Datum: 21. April 2006 17:33

Hallo Liane,

gut für dich, wenn es eine ESS war und sie so früh entdeckt wurde, wenn dir eine Operation erspart bleibt umso besser.

Ich hatte im November eine ESS (damals 6./7. Woche), und musste operiert werden. Das war aber relativ umproblematisch, weil es sehr früh war und keine Komplikationen aufgetreten sind. Konkret hieß das Endoskopische Operation, drei Tage Krankenhaus, insgesant war ich 2 Wochen krank geschrieben.Der Eileiter bleib erhalten, von den drei kleinen Narben sieht man jetzt nach 5 Monaten fast nichts mehr, eine ist komplett im Bauchnabel verborgen.

Angenehm war es sicher nicht, aber es gibt schlimmeres. Kopf hoch! Wenn du wirklich eine ESS hast, hast du Glück gehabt, dass sie früh erkannt wurde!

Ich wünsche dir alles Gute!

Susanne

Re: Eileiterschw. vermutet. Was kommt jetzt auf mich zu?
geschrieben von: Liane (IP gespeichert)
Datum: 22. April 2006 08:50

Der Wert ist jetzt weiter gesunken und ich muß nächste Woche nochmal zu Blutabnehmen. Ich hoffe, ich hab dann nochmal glüch gehabt. Außer ganz leichten Blutungen habe ich keine Beschwerden und nach flüssigkeit im Bauchraum hat die Ärztin gar nicht geguckt.

Re: Eileiterschw. vermutet. Was kommt jetzt auf mich zu?
geschrieben von: Ina (IP gespeichert)
Datum: 22. April 2006 20:24

Hallo Liane,

die Flüsigkeit hätte deine Ärztin beim Ultraschall gesehen, wenn was wäre. Gut, wenn der Wert weiter sinkt. Ich hoffe, dir bleibt eine OP ersparrt.

Alles Liebe

Ina



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