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Re: was sagt ein ultraschall in der schwangerschaft aus?
geschrieben von: bonnietex (IP gespeichert)
Datum: 14. Dezember 2005 18:11

Hallo,
wenn in der 16. SSW festgestellt wird, dass das Untersuchungsergebnis bei der Amniozentese für eine Trisomie 21 spricht, wann kann dann frühestens ein Schwangerschaftsabbruch vorgenommen werden?
Erst wenn das endgültige Ergebnis (also nach ca. 14 Tagen) vorliegt oder bereits nach dem Schnelltest (innerhalb 24 Stunden)?
Ist ein Schwangerschaftsabbruch in der 16.- 18. SSW noch mit einer Ausschabung vorzunehmen oder muß man das Baby vaginal entbinden?
Vielen Dank für eine Antwort.
Bonnietex

Re: was sagt ein ultraschall in der schwangerschaft aus?
geschrieben von: SAM (IP gespeichert)
Datum: 14. Dezember 2005 22:46

Hallo Bonnietex!

Da das Ergebnis des FisH-Tests (pränataler Schnelltest) auch gewisse Unsicherheiten birgt und daher nicht die höchste Genauigkeit bringt, wird das Ergebnis der Langzeitkultur abgewartet. Ein Abbruch der Schwangerchaft bei positivem Befund ist dann prinzipiell sofort möglich; eine Bedenkzeit muss nicht eingehalten werden. Ab der etwa 15., 16. Woche sind die meisten Babys schon zu groß für eine Abtreibung mittels Zerteilung und Absaugung, sodass sie auf natürlichem Weg entbunden werden müssten. Sie versterben dann in der Regel unter den Wehen.

Mehr dazu kannst du unter [www.regenbogenzeiten.de] in der Rubrik "Pränataldiagnostik" und da dann unter "Schwangerschaftsabbruch" lesen.

Viele Grüße
Sam

Re: was sagt ein ultraschall in der schwangerschaft aus?
geschrieben von: Christiane Krieger (IP gespeichert)
Datum: 14. März 2006 21:37

Im November ist unsere Tochter Lily mit DS zur welt gekommen, und ich habe im Laufe der Schwangerschaft meine Meinung zur Pränataldiagnostik geändert. Ich war schon bei unserem ersten Kind über 35, und uns wurde von meinem damaligen Frauenarzt dringend zu einer Fruchtwasseruntersuchung geraten, was wir abgelehnt haben, da wir beide gesagt haben, eine Behinderung ist für uns kein Grund für eine Abtreibung. Ich habe also auch bei dieser ritten Schawngerschaft keine Fruchtwasseruntersuchung in Erwägung gezogen. Im fünften Monat hat meine Frauenärztin dann eine sogenannte Double Bubble (Hinweis auf Verenggung oder Unterbrechung des ZWölffingerdarms) festgestellt und mich gebeten, das im Krankenhaus durch ein genaueres Screaning untersuchen zu lassen. Dort hat sich die Diagnose bestätigt und es wurde mir gesagt, dass man dies häufig bei Kindern mit DS finde. Ich habe zunächst eine Fruchtwasseruntersuchung erneut abgelehnt, hab dann aber zu Hause festgestellt, dass es mich förmlich zerreißt. Einerseits die SOrge wegen der bevorstehenden Operation und andereseits die Möglichkeit einer Trisomis 21 (was mir Angst mich aber gleichzeitig auch neugierig gemacht hat). Daraufhin hab' ich mich doch zur Amniocentese entschlossen (ich hatte furchtbare Angst, dass mein Kind dabei sterben könnte, aber sie hat sich während der UNtersuchung, obwohl sie noch kurz vorher wie wild gestrampelt hat, in den letzten Winkel der Fruchtblase verkrochen, und ich war hin und weg wie klug sie ist). Ich bin froh, dass ich die UNtersuchung gemacht habe (obwohl ich in meinem Umfeld auch ein paar Vorwürfe zu hören bekommen habe, das hat mir sehr weh getan), ich habe mich, nachdem ich Gewissheit hatte, das sie ein Down-Kind ist, auf die OP konzentrieren können und unseren Freundeskreis und unsere Familie darauf vorbereiten können, dass unser Kind anders sein wird.

Es geht bei den Diagnosemöglichkeiten also nicht immer nur um Abtreiben oder nicht, dass ist mir inzwischen klar geworden. Wir haben auch gemerkt, dass unsere ursprüngliche Entscheidung, wir würden eh nicht abtreiben, etwas oberflächlich getroffen war. Für meinen Mann (der eigentlich sowieso kein drittes Kind wollte - Lily war ein glücklicher "Unfall") war die Diagnose DS sehr schwer. Auch deshalb bin ich froh, dass wir Zeit hatten uns einzustellen auf das, was da kommt, und unsrere Beziehungskrise bi szur Geburt halbwegs zu überstehen. Lily ist jetzt vier Monate alt und noch nie zu Hause gewesen, da sie zusätzlich, wie sich nach der Geburt herausstellte, eine Fehlbildung der Speiseröhre hatte. Sie hat eine Vorliebe für Komplikationen, und wir zittern noch immer ein bischen um sie, aber sie ist ungeheur stark. Ich staune und möchte sie nicht missen.

Alles Liebe, CHristiane

Re: was sagt ein ultraschall in der schwangerschaft aus?
geschrieben von: Sabrina (IP gespeichert)
Datum: 17. Mai 2006 12:06

Hallo!!!
Am 10.02.2006 brachte ich in der 37. SSW meine Tochter Samira zur Welt. Sie war 3180g schwer und 52 cm gross. Nach 5 Tagen sagten uns die Ärzte das sie eine Vermutung auf Trisomie 21 hätten. Für uns ( 23 + 29 Jahre ) zuerst ein Schock. Waren die Ultraschall untersuchungen immer in Ordnungund und auch die Nackenfalten Messung war unauffällig.So wurde bei unserer Tochter Blut abgenommen und eingeschickt. nach 10 Tagen das Ergebnis: Trisomie 21 bestätigt!!! Sie wurde auf Herz und Nieren untersucht. Ausser einem kleinen Loch im Herzen ist sie gesund und ausserordentlich lebendig. Dieses Kind ist immer in Bewegung. Zwar war es nach der Geburt ein riesen Schock trotzdem würden wir unseren kleinen Engel niemals hergeben, und hätten es auch nicht abgetrieben wenn wir es in der Schwangerschaft erfahren hätten. Sie ist immer fröhlich und hatt unser Leben bisher nur bereichert.
Mein Kinderarzt der uns sehr gut betreut sagt immer diese Kinder suchen sich Ihre Eltern aus, sie sind etwas ganz besonderes und das stimmt.
Also Ultraschallbilder in der Schwangerschaft sagen eben nicht immer alles und auch die Nackenfalten Messung gibt auch keine Sicherheit. Auch am Alter kann man es nicht festmachen Wir waren 23 + 29 Jahre sind erblich nicht vorbelastet trinken und rauchen nicht und leben sehr gesund.


Re: was sagt ein ultraschall in der schwangerschaft aus?
geschrieben von: alsina (IP gespeichert)
Datum: 17. Oktober 2006 08:21

Hallo Bettina,

haben Sie noch die Übersicht mit dem Zusammenhang der Sterblichkeitsrate und der Nackenfalte ?? Bei meinem Baby wurde eine Nackenfalte von 4,2 mm gemessen. Vielen Dank für Ihre Hilfe

Re: was sagt ein ultraschall in der schwangerschaft aus?
geschrieben von: alsina (IP gespeichert)
Datum: 17. Oktober 2006 08:24

Hallo Bettina,

haben Sie noch die Übersicht mit dem Zusammenhang der Sterblichkeitsrate und der Nackenfalte ?? Bei meinem Baby wurde eine Nackenfalte von 4,2 mm gemessen. Vielen Dank für Ihre Hilfe

Re: was sagt ein ultraschall in der schwangerschaft aus?
geschrieben von: Tina (IP gespeichert)
Datum: 17. Oktober 2006 09:01

Zur Sterblichkeitsrate gibt es keine Statistik, denn die Nackentransparenz ist ja keine potentiell tödliche Sache. Im Prinzip ist es nur eine Flüssigkeitsansammlung. Aber zur Wahrscheinlichkeit, dass das Kind mit einer bestimmten Ausprägung der Nackentransparenz eine Behinderung hat, gibt es statistische Werte. Hier kannst du was dazu lesen: [www.regenbogenzeiten.de]

Liebe Grüße
Tina

Re: was sagt ein ultraschall in der schwangerschaft aus?
geschrieben von: dame (IP gespeichert)
Datum: 16. April 2007 22:09

pagine piuttosto informative, piacevoli =) [www.marshawj.org]

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