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Re: TV-Tipps Down-Syndrom (Trisomie 21)
geschrieben von: Lala (IP gespeichert)
Datum: 01. März 2006 13:36

Sat1
Mittwoch, 08. März 2006
10:00 - 11:00 Uhr
alphateam - Die Lebensretter im OP (Serie / Folge: Angst vor der Wahrheit)
Lars hat ein Down-Syndrom und wird nach einer Schlägerei in die Klinik eingeliefert. Seine Mutter bestreitet, dass er sich geprügelt hat und auch die Ärzte zweifeln, da Menschen mit Down-Syndrom als friedliebend gelten. Doch Nicole, die Schwester von Lars, fordert ihre Mutter auf, den Ärzten die Wahrheit zu sagen, denn ihr Bruder schlägt in letzter Zeit oft wild um sich.

ARD
Dienstag, 21.März 2006
21:05 - 21:50 Uhr
In aller Freundschaft (Serie / Folge: Schein und Sein)
Dr. Elena Eichhorn stellt fest, dass sie von Christoph schwanger ist. Die anfängliche Freude der beiden, eine zweite Chance zu bekommen, nachdem sie vor Jahren ihren gemeinsamen Sohn Manuel verloren haben, wird durch einen Fahrradunfall von Elena zunichte gemacht. Zwar ist dem ungeborenen Baby durch den Unfall nichts geschehen, aber bei den Untersuchungen ergibt sich der Verdacht auf ein Down-Syndrom. Elena möchte das Kind trotzdem bekommen.

RTL 2
Montag, 27. März 2006
09:00 - 10:00 Uhr
exklusiv - die reportage: Meine, Deine, unsere Kinder - Wenn Familien heiraten
u.a.: Marianne, 41, ist Mutter von drei Kindern: Johanna, genannt Jojo, ist 14 Jahre, Maximilian sieben Jahre und mittendrin der fünfjährige Niki, ein Junge mit Down-Syndrom. Seit zwei Jahren lebt Marianne mit Marcel zusammen. Marcel ist für Jojo der Freund der Mama, und er sieht sich selbst als der 'väterliche Freund' von Johanna, Maximilian und Niki. Keine leichte Aufgabe, denn auch Marcel hat zwei Kinder, die er allerdings nicht immer seinen Wünschen entsprechend treffen kann. So sehen sich Marcel und Marianne als starke Einheit, die gerne regelmäßig mit fünf Kindern zusammen leben würden.

RTL
Dienstag, 04.April 2006
21:15 - 22:15 Uhr (Wiederholung: 00:35 - 01:20 Uhr, RTL)
Die Familienanwältin (Serie / Folge: Ramba Zamba)
Vera und Oliver Dillen sind hoch verschuldet. Der Grund ist ihre Tochter Ina, die mit einem Down-Syndrom zur Welt kam. In den vergangenen 18 Jahren hat sie alle förderlichen Therapien, Reisen und Maßnahmen bekommen, die man für Geld bekommen kann. Die Förderung des Kindes hat sie jedoch ruiniert. Nun soll ihr Eigenheim unter den Hammer kommen. In ihrer Verzweiflung wenden sie sich an Hanna Lorenz. Damals hatten die Eheleute Dillen eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, um eine Behinderung möglichst auszuschließen. Der Befund des Arztes Dr. Unger war negativ. Heute besteht der berechtigte Verdacht, dass Dr. Unger den Eheleuten Dillen bewusst die Behinderung ihres ungeborenen Kindes verschwiegen hat. Oliver Dillen sieht die Chance, über eine Schadensersatzklage gegen den Arzt die enormen Schulden wieder auszugleichen. Hanna Lorenz gelingt es nachzuweisen, dass Dr. Unger damals gelogen hat. Eine Klage wird angestrengt. Nun muss Hanna vor Gericht nachweisen, dass Ina, juristisch gesehen einen, durch Dr. Ungers Lügen verursachten und ansonsten vermeidbaren Schaden darstellt. Der Fall gestaltet sich menschlich schwierig, zumal die achtzehnjährige Ina verliebt ist und selber davon träumt, eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen.

Re: TV-Tipps Down-Syndrom (Trisomie 21)
geschrieben von: Lala (IP gespeichert)
Datum: 04. April 2006 16:44

Sat 1
Dienstag, 09. Mai 2006
22:15 - 23:15 Uhr
Freunde für immer - Das Leben ist rund (Folge: Rache für Rudi)
Anfang der 1980er Jahre: Ein Fußballverein begrüßt seine neueste F-Jugend, die jüngste Altersstufe. Die sieben- bis achtjährigen Bengel rennen dem Ball nach, als ginge es um ihr Leben, denn sie alle wollen zu Kickergrößen werden. Heute stehen sieben Männer dieser F-Jugend noch immer einmal in der Woche auf dem Fußballplatz. Die Unbekümmertheit des Jugendfußballs musste jedoch der Realität des Alltags Platz machen. Die Kicker haben sich seit der Kindheit so unterschiedlich entwickelt, dass sie sich heute wohl kaum noch kennen würden, gäbe es da nicht den Fußball und die Mannschaft - die Basis ihrer Freundschaft. Ein Freundschaftsspiel gegen eine Mannschaft aus Holland, den Erzrivalen, steht an! Gelegenheit also, sich für die Spuckattacke gegen Rudi Völler bei der WM 1990 zu revanchieren. Die Spieler stürzen sich voller Kampfeslust ins Fußballtraining - doch dann entpuppt sich der Gegner als eine sympathische Gruppe von Männern und Frauen mit Down-Syndrom. Was wird nun aus der Rache für Rudi?

ARD
Montag, 22. Mai 2006
14:10 - 15:00 Uhr
In aller Freundschaft (Folge: Ein Fest mit Hindernissen)
Vorweihnachtsstimmung in der Sachsenklinik: Überall werden Pläne für die Feiertage geschmiedet. Mitten im Trubel wird die kleine Elfie Brenner von Tim, ihrem Bruder mit Down-Syndrom (gespielt von Bobby Brederlow / [www.bobby.de] ), eingeliefert. Ihr Blutbild gibt Anlass zur Sorge. Der Verdacht wird durch die Eltern bestätigt: Elfie hat Leukämie. Da schon zwei Chemotherapien erfolglos waren, muss dringend ein Knochenmarkspender gefunden werden. Als Roland die Unterlagen von Elfies behandelndem Arzt bekommt, fällt ihm auf, dass sich zwar ihre Eltern erfolglos als Spender haben testen lassen - jedoch nicht Tim! Wegen seiner Behinderung haben die Brenners immer versucht, Elfies Krankheit so weit wie möglich von ihm fern zu halten. Als sich herausstellt, dass Tim als Spender in Frage kommt, werden seine Eltern in einen schweren Konflikt gestürzt: Können sie ihm das OP-Risiko zumuten - selbst wenn es darum geht, ihre Tochter zu retten? Doch als Tim jetzt die Chance sieht, seiner Schwester zu helfen, setzt er alle Hebel in Bewegung. Er wird ihr Leben retten!



Re: TV-Tipps Down-Syndrom (Trisomie 21)
geschrieben von: Lala (IP gespeichert)
Datum: 06. April 2006 11:20

RBB
Dienstag, 16.Mai 2006
21:15 22:00
Er sollte sterben - doch Tim lebt Eine Abtreibung und ihre Folgen

Unter [www.tims-delfintherapie.de] ist Tims Geschichte zu lesen. Ebenso hier: [de.wikipedia.org]

Im Juni 1995 trat der Paragraf 218 mit einer Neuregelung in Kraft: Die „embryopathische Indikation“ wurde gestrichen und die bis dato bestehende zeitliche Begrenzung für Schwangerschaftsabbrüche wegen einer Behinderung oder Schädigung vor der Geburt („22-Wochen-Frist“) wurde aufgehoben. Zeitgleich entfiel auch die Beratungspflicht für Schwangere und im Rahmen der nunmehr „medizinischen Indikation“ können Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland nun praktisch bis unmittelbar vor der Geburt ohne vorherige Beratung und die Einhaltung einer Bedenkzeit vorgenommen werden.
Tim hätte aufgrund dieser Regelung sterben können und sollen. Als seine Mutter 1997 in der 26. Woche mit ihm schwanger ist, diagnostizieren die Ärzte ein Down-Syndrom (Trisomie 21). Die Mutter will das Kind „so“ auf keinen Fall. Als sie mit Suizid droht, bekommt ein junger Assistenzarzt der gynäkologischen-geburtshilflichen Station der Städtischen Kliniken in Oldenburg den dienstlichen Auftrag: Schwangerschaftsabbruch durch Einleitung einer Frühgeburt. Er verabreicht ihr das Wehen auslösende Hormon Prostaglandin.
Normalerweise ist dies das Todesurteil für ein Baby. Doch Tim kommt lebend zur Welt. In der Erwartung, dass er bald stirbt, wird er neun Stunden ohne intensive ärztliche Behandlung liegen gelassen.
Durch die Umstände seiner Geburt werden sein Gehirn, seine Lunge und seine Augen geschädigt. Monatelang steht sein Leben auf der Kippe.
Tims leibliche Eltern bleiben bei ihrer Entscheidung: Sie wollen nichts mit dem Jungen zu tun haben. Ein halbes Jahr nach der Geburt findet sich eine Pflegefamilie, die Tim aufnimmt. Dort lebt er bis heute, inzwischen ist er sieben Jahre alt.
"Der Junge könnte es viel besser haben", sagt der Pflegevater, "wenn die Spätabtreibung nicht gewesen wäre."
Auch für den Arzt, der damals die Abtreibung vornahm, ist der "Fall Tim" noch nicht erledigt. Kürzlich wurde der Mediziner zu einer Geldstrafe verurteilt. Nicht wegen der Spätabtreibung, die war legal, sondern wegen unterlassener Hilfeleistung danach.
Der Arzt beschreibt offen sein Dilemma: "Erst sollte ich das Kind umbringen, um die Mutter zu retten. Dann sollte ich alles tun, um Tim am Leben zu halten. Dabei hatte ich ihn durch die Abtreibung doch schwer geschädigt."
Das Beispiel Tim stellt das Angebot der Spätabtreibung in Frage. Längst gelten Ungeborene im sechsten Monat der Schwangerschaft als lebensfähig. Oft wird alle medizinische Kunst aufgewendet, um "Frühchen" zu retten. Oft auch dann, wenn sie so früh zur Welt kommen, dass kaum die Möglichkeit besteht, dass sie später ohne Beeinträchtigungen leben können.
Kann es vor diesem Hintergrund vertretbar, legal sein, ein Kind im selben Alter sterben zu lassen, weil es eine angeborene Behinderung hat, deren Schwere vorgeburtlich niemand sicher einschätzen kann...?

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