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TV-Tipps Down-Syndrom!!!
geschrieben von: Lina (IP gespeichert)
Datum: 14. September 2006 17:14

Frauentausch
RTL 2
Donnerstag, 21.September 2006
09:00 bis 11:00 Uhr
Birgit (37), Finanzbeamtin, lebt mit ihrem Mann Gerhard (39) und ihren drei Töchtern (17, 15 und 5) am Rande Berlins in einem Einfamilienhaus mit großem Garten. Ebenfalls hier zu Hause sind Oma Inge (70), die 97-jährige Uroma ist oft zu Besuch, drei Hunde und drei Katzen sorgen für Trubel. Bei Tauschpartnerin Sükran (36), die aus der Türkei stammt, läuft das Leben anders: Sükran ist alleinerziehende Mutter eines 15-jährigen Sohnes mit Down-Syndrom (Trisomie 21). In ihrer Vier-Zimmer-Wohnung mitten in Berlin leben außerdem noch die 18-jährige Ziehtochter Miranda, ein 25-jähriger Stipendiat aus der Türkei, mit dem Sükran abends noch deutsch lernt und an den Wochenenden kommt Sükrans Freund Ahmet (38) mit seinen beiden Kindern aus erster Ehe zu Besuch. Sükran, die als Finanzbeamtin voll berufstätig ist, schmeißt den kompletten Haushalt allein. Zeit für Hobbys bleibt ihr nicht. Jetzt tauschen die beiden Frauen für zehn Tage die Familie.

Die Cleveren (Folge: Die Cellistin)
RTL
Donnerstag, 28.September 2006
22:15 bis 23:15 Uh
Born und Rasch suchen einen Serientäter, dessen Opfer ausschließlich kleine Jungen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) sind. Die Kinder werden entführt und vergiftet. Die Indizien lassen Born zunächst auf eine weibliche Täterin mit pervertiertem Helferkomplex schließen. Allem Anschein nach geht es der Mörderin um eine Art Sterbehilfe für Kinder mit Behinderung. Bei ihren Ermittlungen im Kreis betroffener Familien können Born und Rasch jedoch niemanden entdecken, auf den ihr Täterprofil zutrifft. Erst ein Gespräch mit der völlig verstörten Schwester des letzten Opfers bringt Born auf die Idee, dass die Täterin wahrscheinlich selbst Schwester eines Jungen mit Down-Syndrom war! Die eifersüchtige Konkurrenz zum Bruder hat sich vermutlich traumatisch ausgewirkt. Indem die Täterin nun die kleinen Jungen ermordet, glaubt sie, den älteren Geschwistern ein besseres Leben zu ermöglichen. Das neue Täterprofil führt Born und Rasch tatsächlich auf die richtige Spur. Mit Hilfe eines aufgeweckten, behinderten Jungen, der sich selbst aus der Gewalt der Entführerin befreien konnte, grenzen sie den Kreis der Verdächtigen ein und stoßen auf die tragische Geschichte der 26-jährigen Johanna, einer ursprünglich hochbegabten Cellistin.

Aus Kindern werden Leute - Baby und Mama in den ersten Wochen (Mehrteiler, Folge 1 von 13)
Arte
Mittwoch, 4 Oktober 2006
14.00 bis 14.30 Uhr
Baby und Mama in den ersten Wochen: Nach der Geburt wird das Neugeborene mit einer völlig unbekannten Welt konfrontiert, in der es sich verständlich machen muss - davon hängt sein Leben ab. Die Mutter ihrerseits muss lernen, das Kind zu verstehen, seine Persönlichkeit zu entdecken und es zu lieben. Bereits in den ersten Lebenstagen entstehen die Bande zwischen Mutter und Kind. In manchen Fällen kann das Bedürfnis, sein Kind kennen zu lernen und mit ihm zu kommunizieren, gestört sein. Das Entstehen einer festen Bindung wird dadurch erschwert. Solche Problemekönnen beispielsweise dann auftreten, wenn Eltern nach der Geburt mit einer Behinderung ihres Kindes konfrontiert werden. Auch die Eltern von Melissa taten sich zu Beginn schwer, eine Beziehung zu ihrer Tochter aufzubauen, denn sie wurde mit einem Down-Syndrom (Trisomie 21) geboren.

Aus anderer Sicht - Eins mehr, eins weniger
3 sat
Donnerstag, 5. Oktober 2006
14:15 bis 14:45 Uhr
Um ihrem Image eine menschliche Note zu geben, plant die Fernsehreporterin Ana einen Film über Lourdes, eine junge Frau mit Down-Syndrom (Trisomie 21). Unversehens wird die Journalistin in die besondere Welt von Lourdes gezogen, die davon träumt, Krankenschwester zu werden und eines Tages ihren Freund Carlos zu heiraten. Was zunächst als kühle Arbeitsbeziehung beginnt, verwandelt sich allmählich in echtes Interesse und wahre Freundschaft. Das dichte und komische Zusammenspiel der beiden Hauptdarstellerinnen im Wechsel mit dokumentarischen Szenen macht den Film zu einem außergewöhnlichen Seherlebnis.

Simons Weg Ein normales Leben mit Down-Syndrom?
Mittwoch, 25. Oktober 2006
3 Sat
20.15 - 21.05 Uhr
Simons Weg ist erfreulich und ermutigend auch für andere Menschen mit Behinderung: Er ist heute 20 Jahre alt und macht eine IV-Anlehre im Zoolino, der Kinderzoo-Abteilung des Zürcher Zoos. Selbständig fährt er täglich zur Arbeit, besucht einmal in der Woche die Gewerbeschule, hat Hobbys wie Saxophonspielen, Reiten oder Schwimmen. Simon lebt zusammen mit nichtbehinderten Menschen, orientiert sich an der Normalität und nicht an der Behinderung. Dadurch macht er große Fortschritte und ist selbständiger als andere Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21). Dass seine Entwicklung so positiv verlief, verdankt Simon seinen Eltern, initiativen Lehrkräften und Vorgesetzten. Sie alle waren bereit, sich auf den ungewöhnlichen Weg der Integration einzulassen. Dass dieser Weg aber mitunter sehr steinig ist und oft an der staatlichen Bürokratie zu scheitern droht, zeigt der Film eindrücklich auf. 1996 begann der Autor Simons Entwicklung mit der Kamera zu beobachten und den ganzen Prozess von Simons schulischer und beruflicher Integration zu begleiten. "Es entstand eine Langzeitstudie, wie sie im Journalismus leider viel zu selten vorkommen", und weiter: "Ich kam dabei zur Erkenntnis, dass Integration nicht nur eine Schulungsform, sondern auch eine Lebenshaltung ist. Eigentlich erstaunlich, dass sie nicht mehr praktiziert wird." Etwa eines von 550 Kindern kommt mit Down-Syndrom zur Welt. Es ist die am häufigsten auftretende Genommutation, zurückzuführen auf überzähliges Erbmaterial des 21. Chromosoms. Früher starben Menschen mit Down-Syndrom meist schon im Kindes- und Jugendalter, Förderung fand - wenn überhaupt - nur sehr begrenzt statt. Heute können sich Menschen mit Down-Syndrom besser entfalten, haben eine Lebenserwartung von 60 Jahren und mehr. Die meisten besuchen heilpädagogische staatliche Institutionen, werden mit viel Aufwand in Sonderschulen und Werkstätten gefördert. Dies allerdings abseits von der "Regel"gesellschaft. Als aussichtsreiches Modell für ein engeres Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zeichnet sich der Weg der Integration ab. Integration bedeutet die Rückkehr der Kinder mit Behinderung auf unsere Schulhöfe, der Jugendlichen und Erwachsenen in unsere Arbeitsprozesse. Aus wissenschaftlicher Sicht gilt die Integration längst als wegweisendes sonderpädagogisches Konzept.



Re: TV-Tipps Down-Syndrom!!!
geschrieben von: Lina (IP gespeichert)
Datum: 18. September 2006 12:03

Focus TV Spezial: Wunder geschehen - Die Kinder-Docs
VOX
Samstag, 07. Oktober 2006
22:05 - 00:10 Uhr
u.a.: Alexandra ist 16 Jahre alt und hat Down-Syndrom (Trisomie 21). Schon zum zweiten Mal hat sie eine schwierige Herzoperation überstanden. Noch müssen ihre immer wieder auftretenden Herzrhythmusstörungen auf der Intensivstation überwacht werden. Trotzdem hat sie eine Menge Spaß! Gemeinsam mit dem Klinikpersonal singt sie jeden Tag Hits aus den aktuellen Charts. Ein Focus-TV-Spezial über Hoffen und Bangen, Freude und Leid und über viele kleine und große Wunder an einer großen deutschen Kinderklinik.


Quincy (Folge: Geboren, um zu sterben)
Super RTL
Sonntag, 15. Oktober 2006
22:10 - 23:10 Uhr
Ein Baby mit Down-Syndrom (Trisomie 21) ist gestorben. Quincy hat den Verdacht, dass der behandelnde Arzt das Neugeborene bewusst sterben ließ, weil es seiner Meinung nach kein lebenswertes Leben geführt hätte. Während der Untersuchung lernt der Gerichtsmediziner die Kinderärztin Dr. Lubow kennen. Sie kennt ähnliche Fälle und engagiert sich für das Lebensrecht von Menschen mit Down-Syndrom.

Re: TV-Tipps Down-Syndrom!!!
geschrieben von: Lina (IP gespeichert)
Datum: 01. Oktober 2006 09:56

Simons Weg Ein normales Leben mit Down-Syndrom? (siehe oben)
Wiederholung: Do, 09.11. 14.45-15.45 Uhr / 3sat


Guildo und seine Gäste
3sat
Samstag, 04.November 2006
14.50 - 15.20 Uhr
Guildo Horn führt Gespräche mit Menschen, die eine "geistige" Behinderung haben: Wie denkt ein autistischer Mann über Freundschaft? Was sagt eine junge Frau mit Down-Syndrom (Trisomie 21) zum Thema 'Schönheitsoperation' und dem Wunsch nach einem Leben in Selbstständigkeit, und wie denkt ein lernbehinderter Mann über Aggression und Gewalt?

Re: TV-Tipps Down-Syndrom!!!
geschrieben von: Elke (IP gespeichert)
Datum: 17. Oktober 2006 10:24

Guildo und seine Gäste
3sat
Samstag, 04.November 2006, 14.50 - 15.20 Uhr
Samstag, 11.November 2006, 14.50 - 15.20
Samstag, 18. November 2006, 15.00 -15.30
Guildo Horn führt Gespräche mit Menschen, die eine sogenannte geistigeBehinderung haben: Wie denkt ein autistischer Mann über Freundschaft? Was sagt eine junge Frau mit Down-Syndrom (Trisomie 21) zum Thema 'Schönheitsoperation' und dem Wunsch nach einem Leben in Selbstständigkeit, und wie denkt ein lernbehinderter Mann über Aggression und Gewalt? Dies und noch viel mehr klärt sich in den neuen Folgen der "etwas anderen" Talkshow.



Lily und Marie. Leben mit behinderten Kindern
3sat
Dienstag, 28. November 2006
13.15 . 14.00 Uhr
Als sich herausstellte, dass Lily und Marie ein Down-Syndrom (Trisomie 21) haben, wurden sie gleich nach der Geburt zur Adoption freigegeben. Ihre leiblichen Eltern trauten sich nicht (zu), ihr Kind mit Behinderung anzunehmen und aufzuziehen. Aber würden sich für die Kleinen Adoptiveltern finden, die freiwillig ein Leben mit einem behinderten Kind führen möchten? Martina und Helmut Zilske hatten in ihrem Adoptionsantrag die Frage bejaht, ob sie sich auch vorstellen können, ein Kind mit Behinderung zu adoptieren. Marie und Lily sind vom Ehepaar Zilske adoptiert worden. Wenn heutzutage während der Schwangerschaft die Diagnose "Down-Syndrom" gestellt wird, hat das heutzutage in 95 Prozent der Fälle eine Abtreibung zur Folge. Bei vielen anderen Behinderungen gilt das Gleiche. Bis zum Einsetzen der Wehen dürfen Kinder mit sicher diagnostizierter Behinderung in Deutschland getötet werden. Ein Leben mit ihnen gilt in den Augen vieler Menschen als unzumutbare und nicht zu tragende Belastung. Die Adoptiveltern von Lily und Marie sahen und sehen das anders: Sie haben die Erfahrung gemacht, dass auch (oder gerade!) mit Kindern mit Down-Syndrom ein erfülltes Familienleben keine unerreichbare Utopie ist. Wenn Kinder mit Trisomie 21 angenommen, liebevoll behandelt, gefördert und integriert werden, entwickeln sie sich in der Regel zu fröhlichen, selbstbewussten und selbständigen Menschen. Niemand, der Lily und Marie kennt, käme auf den Gedanken, ihnen das Lebensrecht abzusprechen! Das Problem ist jedoch, dass Menschen mit Down-Syndrom oder anderen Behinderungen in der Gesellschaft kaum in Erscheinung treten (können). Nach wie vor eher in besonderen Einrichtungen aufgenommen, bleibt ihr Kontakt zur "Regelwelt" zwangsläufig stark beschränkt. Und so wachsen in der Bevölkerung realitätsferne Mutmaßungen und Vorurteile über das Ausmaß und die Auswirkungen der Behinderung. Was sie heutzutage bedeutet, kommt bei den meisten Menschen einfach nicht an. Dadurch verschieben sich nicht zuletzt die ethischen Maßstäbe. Für ungeborene Kinder mit Behinderung oft mit tödlichem Ausgang: Wer nicht den Qualitätsnormen einer leistungsgerechten Gesellschaft entspricht, wird - gesetzlich und gesellschaftlich toleriert - stillschweigend ausgesondert, ohne je eine Chance bekommen zu haben, zu leben und einen individuellen Beitrag zur Gesellschaft leisten zu dürfen. Vor diesem Hintergrund gesehen muss man sagen: Lily und Marie hatten großes Glück! Sie haben Eltern gefunden, die ihnen helfen, sich wie andere Kinder auch zu entwickeln und ihr Leben zu leben. Das Ehepaar Zilske empfinden das Leben mit zwei ganz besonderen Töchtern nicht als Opfer, sondern als Herausforderung, die sie annehmen wie alle Eltern das tun.

In der Sendung liegt ein Schwerpunkt auf den Möglichkeiten / Chancen und den Grenzen / Risiken der Pränataldiagnostik. Gezeigt wird u.a., wie ein Kind mit Behinderung in der 32. Schwangerschaftswoche eine Caliumchlorid-Injektin ins Herz bekommt. Diese löst kurz danach einen Herzstillstand aus, der bei der folgenden Abtreibung aus medizinischer Indikation (wird nicht gezeigt) die zu erwartende Lebensgeburt des Kindes verhindert. In Deutschland werden jedes Jahr mehr als 3.000 Spätabbrüche durchgeführt, das sind etwa 2,5% aller Abtreibungen..


Re: TV-Tipps Down-Syndrom!!!
geschrieben von: Lisa (IP gespeichert)
Datum: 25. Dezember 2006 16:37

01.01. 10:00-10:40 SF1
Lily und Marie - Leben mit behinderten Kindern
Als sich herausstellte, dass Lily und Marie ein Down-Syndrom (Trisomie 21) haben, wurden sie gleich nach der Geburt zur Adoption freigegeben. Ihre leiblichen Eltern trauten sich nicht (zu), ihr Kind mit Behinderung anzunehmen und aufzuziehen. Aber würden sich für die Kleinen Adoptiveltern finden, die freiwillig ein Leben mit einem behinderten Kind führen möchten? Martina und Helmut Zilske hatten in ihrem Adoptionsantrag die Frage bejaht, ob sie sich auch vorstellen können, ein Kind mit Behinderung zu adoptieren. Marie und Lily sind vom Ehepaar Zilske adoptiert worden. Wenn heutzutage während der Schwangerschaft die Diagnose "Down-Syndrom" gestellt wird, hat das heutzutage in 95 Prozent der Fälle eine Abtreibung zur Folge. Bei vielen anderen Behinderungen gilt das Gleiche. Bis zum Einsetzen der Wehen dürfen Kinder mit sicher diagnostizierter Behinderung in Deutschland getötet werden. Ein Leben mit ihnen gilt in den Augen vieler Menschen als unzumutbare und nicht zu tragende Belastung. Die Adoptiveltern von Lily und Marie sahen und sehen das anders: Sie haben die Erfahrung gemacht, dass auch (oder gerade!) mit Kindern mit Down-Syndrom ein erfülltes Familienleben keine unerreichbare Utopie ist. Wenn Kinder mit Trisomie 21 angenommen, liebevoll behandelt, gefördert und integriert werden, entwickeln sie sich in der Regel zu fröhlichen, selbstbewussten und selbständigen Menschen. Niemand, der Lily und Marie kennt, käme auf den Gedanken, ihnen das Lebensrecht abzusprechen! Das Problem ist jedoch, dass Menschen mit Down-Syndrom oder anderen Behinderungen in der Gesellschaft kaum in Erscheinung treten (können). Nach wie vor eher in besonderen Einrichtungen aufgenommen, bleibt ihr Kontakt zur "Regelwelt" zwangsläufig stark beschränkt. Und so wachsen in der Bevölkerung realitätsferne Mutmaßungen und Vorurteile über das Ausmaß und die Auswirkungen der Behinderung. Was sie heutzutage bedeutet, kommt bei den meisten Menschen einfach nicht an. Dadurch verschieben sich nicht zuletzt die ethischen Maßstäbe. Für ungeborene Kinder mit Behinderung oft mit tödlichem Ausgang: Wer nicht den Qualitätsnormen einer leistungsgerechten Gesellschaft entspricht, wird - gesetzlich und gesellschaftlich toleriert - stillschweigend ausgesondert, ohne je eine Chance bekommen zu haben, zu leben und einen individuellen Beitrag zur Gesellschaft leisten zu dürfen. Vor diesem Hintergrund gesehen muss man sagen: Lily und Marie hatten großes Glück! Sie haben Eltern gefunden, die ihnen helfen, sich wie andere Kinder auch zu entwickeln und ihr Leben zu leben. Das Ehepaar Zilske empfinden das Leben mit zwei ganz besonderen Töchtern nicht als Opfer, sondern als Herausforderung, die sie annehmen wie alle Eltern das tun.

In der Sendung liegt ein Schwerpunkt auf den Möglichkeiten / Chancen und den Grenzen / Risiken der Pränataldiagnostik. Gezeigt wird u.a., wie ein Kind mit Behinderung in der 32. Schwangerschaftswoche eine Caliumchlorid-Injektin ins Herz bekommt. Diese löst kurz danach einen Herzstillstand aus, der bei der folgenden Abtreibung aus medizinischer Indikation (wird nicht gezeigt) die zu erwartende Lebensgeburt des Kindes verhindert. In Deutschland werden jedes Jahr mehr als 3.000 Spätabbrüche durchgeführt, das sind etwa 2,5% aller Abtreibungen..




01.01. 10:40-11:15 SF1
Leben als Zumutung? - Wenn Wunschkinder behindert sein könnten
Um schon im Mutterleib genetische Auffälligkeiten und mögliche Behinderungen festzustellen, werden die diagnostischen Verfahren immer differenzierter. Die Option, einen Baby aufgrund einer solchen Diagnose abzutreiben, wirft ethische Fragen auf. Soll die Entscheidung allein bei den Eltern liegen? Wie stellt sich die Situation aus Sicht des medizinischen Personals dar? Gibt es ein Recht auf ein gesundes Kind? Sind Kinder mit Behinderung in unserer Gesellschaft unerwünscht?




04.01. 22:45-00:15 ARD
Kroko
Die 16-jährige Julia, genannt Kroko, ist Anführerin einer Mädchengang. Ob mit verbalen Attacken oder mit körperlichen Aktionen, Kroko weiß sich durchzusetzen. Mit dem Organisieren von Ladendiebstählen, Rumhängen, Aufstylen und Parties vertreibt sie sich die Zeit. Immer im Zeichen ihrer Coolness. Beim "Joy-ride" in einem geklauten Wagen verursacht sie einen Unfall und wird zum Sozialdienst in einer Wohngemeinschaft für Erwachsene mit Behinderung verurteilt. Kroko hat überhaupt keine Lust auf die "Spastis" und setzt ihre ganze Unangreifbarkeit zur Abwehr ein. Aber die Bewohner lassen sich von ihrer Einstellung nicht beeindrucken.

Re: TV-Tipps Down-Syndrom!!!
geschrieben von: Lisa (IP gespeichert)
Datum: 25. Dezember 2006 16:38

01.01. 10:00-10:40 SF1
Lily und Marie - Leben mit behinderten Kindern
Als sich herausstellte, dass Lily und Marie ein Down-Syndrom (Trisomie 21) haben, wurden sie gleich nach der Geburt zur Adoption freigegeben. Ihre leiblichen Eltern trauten sich nicht (zu), ihr Kind mit Behinderung anzunehmen und aufzuziehen. Aber würden sich für die Kleinen Adoptiveltern finden, die freiwillig ein Leben mit einem behinderten Kind führen möchten? Martina und Helmut Zilske hatten in ihrem Adoptionsantrag die Frage bejaht, ob sie sich auch vorstellen können, ein Kind mit Behinderung zu adoptieren. Marie und Lily sind vom Ehepaar Zilske adoptiert worden. Wenn heutzutage während der Schwangerschaft die Diagnose "Down-Syndrom" gestellt wird, hat das heutzutage in 95 Prozent der Fälle eine Abtreibung zur Folge. Bei vielen anderen Behinderungen gilt das Gleiche. Bis zum Einsetzen der Wehen dürfen Kinder mit sicher diagnostizierter Behinderung in Deutschland getötet werden. Ein Leben mit ihnen gilt in den Augen vieler Menschen als unzumutbare und nicht zu tragende Belastung. Die Adoptiveltern von Lily und Marie sahen und sehen das anders: Sie haben die Erfahrung gemacht, dass auch (oder gerade!) mit Kindern mit Down-Syndrom ein erfülltes Familienleben keine unerreichbare Utopie ist. Wenn Kinder mit Trisomie 21 angenommen, liebevoll behandelt, gefördert und integriert werden, entwickeln sie sich in der Regel zu fröhlichen, selbstbewussten und selbständigen Menschen. Niemand, der Lily und Marie kennt, käme auf den Gedanken, ihnen das Lebensrecht abzusprechen! Das Problem ist jedoch, dass Menschen mit Down-Syndrom oder anderen Behinderungen in der Gesellschaft kaum in Erscheinung treten (können). Nach wie vor eher in besonderen Einrichtungen aufgenommen, bleibt ihr Kontakt zur "Regelwelt" zwangsläufig stark beschränkt. Und so wachsen in der Bevölkerung realitätsferne Mutmaßungen und Vorurteile über das Ausmaß und die Auswirkungen der Behinderung. Was sie heutzutage bedeutet, kommt bei den meisten Menschen einfach nicht an. Dadurch verschieben sich nicht zuletzt die ethischen Maßstäbe. Für ungeborene Kinder mit Behinderung oft mit tödlichem Ausgang: Wer nicht den Qualitätsnormen einer leistungsgerechten Gesellschaft entspricht, wird - gesetzlich und gesellschaftlich toleriert - stillschweigend ausgesondert, ohne je eine Chance bekommen zu haben, zu leben und einen individuellen Beitrag zur Gesellschaft leisten zu dürfen. Vor diesem Hintergrund gesehen muss man sagen: Lily und Marie hatten großes Glück! Sie haben Eltern gefunden, die ihnen helfen, sich wie andere Kinder auch zu entwickeln und ihr Leben zu leben. Das Ehepaar Zilske empfinden das Leben mit zwei ganz besonderen Töchtern nicht als Opfer, sondern als Herausforderung, die sie annehmen wie alle Eltern das tun.

In der Sendung liegt ein Schwerpunkt auf den Möglichkeiten / Chancen und den Grenzen / Risiken der Pränataldiagnostik. Gezeigt wird u.a., wie ein Kind mit Behinderung in der 32. Schwangerschaftswoche eine Caliumchlorid-Injektin ins Herz bekommt. Diese löst kurz danach einen Herzstillstand aus, der bei der folgenden Abtreibung aus medizinischer Indikation (wird nicht gezeigt) die zu erwartende Lebensgeburt des Kindes verhindert. In Deutschland werden jedes Jahr mehr als 3.000 Spätabbrüche durchgeführt, das sind etwa 2,5% aller Abtreibungen..



01.01. 10:40-11:15 SF1
Leben als Zumutung? - Wenn Wunschkinder behindert sein könnten
Um schon im Mutterleib genetische Auffälligkeiten und mögliche Behinderungen festzustellen, werden die diagnostischen Verfahren immer differenzierter. Die Option, einen Baby aufgrund einer solchen Diagnose abzutreiben, wirft ethische Fragen auf. Soll die Entscheidung allein bei den Eltern liegen? Wie stellt sich die Situation aus Sicht des medizinischen Personals dar? Gibt es ein Recht auf ein gesundes Kind? Sind Kinder mit Behinderung in unserer Gesellschaft unerwünscht?



04.01. 22:45-00:15 ARD
Kroko
Die 16-jährige Julia, genannt Kroko, ist Anführerin einer Mädchengang. Ob mit verbalen Attacken oder mit körperlichen Aktionen, Kroko weiß sich durchzusetzen. Mit dem Organisieren von Ladendiebstählen, Rumhängen, Aufstylen und Parties vertreibt sie sich die Zeit. Immer im Zeichen ihrer Coolness. Beim "Joy-ride" in einem geklauten Wagen verursacht sie einen Unfall und wird zum Sozialdienst in einer Wohngemeinschaft für Erwachsene mit Behinderung verurteilt. Kroko hat überhaupt keine Lust auf die "Spastis" und setzt ihre ganze Unangreifbarkeit zur Abwehr ein. Aber die Bewohner lassen sich von ihrer Einstellung nicht beeindrucken.

Re: TV-Tipps Down-Syndrom!!!
geschrieben von: Lenas (IP gespeichert)
Datum: 16. Januar 2007 18:22

3sat
Donnerstag, 01.März 2007
14:45 - 15:45 Uhr
Simons Weg - Ein normales Leben mit Down-Syndrom?

Simons Weg ist erfreulich und ermutigend auch für andere Menschen mit Behinderung: Er ist heute 20 Jahre alt und macht eine IV-Anlehre im Zoolino, der Kinderzoo-Abteilung des Zürcher Zoos. Selbständig fährt er täglich zur Arbeit, besucht einmal in der Woche die Gewerbeschule, hat Hobbys wie Saxophonspielen, Reiten oder Schwimmen. Simon lebt zusammen mit nichtbehinderten Menschen, orientiert sich an der Normalität und nicht an der Behinderung. Dadurch macht er große Fortschritte und ist selbständiger als andere Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21). Dass seine Entwicklung so positiv verlief, verdankt Simon seinen Eltern, initiativen Lehrkräften und Vorgesetzten. Sie alle waren bereit, sich auf den ungewöhnlichen Weg der Integration einzulassen. Dass dieser Weg aber mitunter sehr steinig ist und oft an der staatlichen Bürokratie zu scheitern droht, zeigt der Film eindrücklich auf. 1996 begann der Autor Simons Entwicklung mit der Kamera zu beobachten und den ganzen Prozess von Simons schulischer und beruflicher Integration zu begleiten. "Es entstand eine Langzeitstudie, wie sie im Journalismus leider viel zu selten vorkommen", und weiter: "Ich kam dabei zur Erkenntnis, dass Integration nicht nur eine Schulungsform, sondern auch eine Lebenshaltung ist. Eigentlich erstaunlich, dass sie nicht mehr praktiziert wird." Etwa eines von 550 Kindern kommt mit Down-Syndrom zur Welt. Es ist die am häufigsten auftretende Genommutation, zurückzuführen auf überzähliges Erbmaterial des 21. Chromosoms. Früher starben Menschen mit Down-Syndrom meist schon im Kindes- und Jugendalter, Förderung fand - wenn überhaupt - nur sehr begrenzt statt. Heute können sich Menschen mit Down-Syndrom besser entfalten, haben eine Lebenserwartung von 60 Jahren und mehr. Die meisten besuchen heilpädagogische staatliche Institutionen, werden mit viel Aufwand in Sonderschulen und Werkstätten gefördert. Dies allerdings abseits von der "Regel"gesellschaft. Als aussichtsreiches Modell für ein engeres Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zeichnet sich der Weg der Integration ab. Integration bedeutet die Rückkehr der Kinder mit Behinderung auf unsere Schulhöfe, der Jugendlichen und Erwachsenen in unsere Arbeitsprozesse. Aus wissenschaftlicher Sicht gilt die Integration längst als wegweisendes sonderpädagogisches Konzept.



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