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Umfrage von Hebammen
geschrieben von: Nadia und Mirjam (IP gespeichert)
Datum: 09. Mai 2005 17:40

Guten Tag liebe Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom
Wir sind vom schweizer Forum hierhergeleitet worden und hoffen auf Mithilfe bei unserer Arbeit. Wir sind zwei Hebammen in Ausbildung an der Schule für Hebammen in Zürich und schreiben unsere Projektarbeit mit dem Titel: „Anders als erwartet - die Geburt eines Kindes mit Down-Syndrom“.
Wir sind beide in unserem bisherigen Berufsalltag als Pflegefachfrauen und privat mit Kindern mit Down-Syndrom in Kontakt gekommen. Diese Kontakte waren für uns wertvoll und deshalb möchten wir gerne mehr über das Down-Syndrom erfahren. Die zentrale Fragestellung für unsere Arbeit lautet: „Wie können Hebammen die Eltern in der Beziehungsaufnahme zu ihrem Neugeborenen mit Down-Syndrom unterstützen“ (Ausgangslage: Die Diagnose wurde noch nicht in der Schwangerschaft gestellt). Zum Tätigkeitsbereich der Hebamme gehört die Betreuung während der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett. Je nach Geburtsstätte ist die Hebamme die einzige Fachperson, die während einer Geburt anwesend ist und die Familie in der ersten Zeit danach betreut. Wir haben in unserer Arbeit Ziele formuliert und die folgenden Fragen danach ausgerichtet. Wir möchten möglichst viele Erfahrungen und Meinungen von Betroffenen zu diesem Thema sammeln.
Die Fragen sind alle in Einzahl formuliert. Wir begrüssen es, wenn sowohl Mütter als auch Väter unsere Fragen beantworten, allerdings am besten einzeln, da sie die Situation vielleicht unterschiedlich erlebt haben. Die Antworten werden selbstverständlich anonym behandelt, am liebsten nehmen wir sie auf hebammen@gmx.ch entgegen.
Wir danken allen, die sich beteiligen, schon im Voraus. Es ist auch möglich nur einen Teil des Fragebogens auszufüllen.

Nadia Ruchti und Mirjam Fullin

und hier der Fragebogen:

1. a) Wann haben Sie erfahren, dass Ihr Kind das Down-Syndrom hat?

b) Wer hat Ihnen das gesagt?

c) Wie haben Sie die Diagnosenvermittlung erlebt? Was war fördernd, was nicht?

2. a) Wie war die erste Kontaktaufnahme zu Ihrem Kind?

b) Was hat Ihnen dabei geholfen? Was war schwierig für Sie?

3. a) Wie hat die Hebamme bei der Geburt Ihres Kindes reagiert? Wie war das für Sie?

b) Welches Verhalten von Seiten der Hebamme hätte Ihnen geholfen?

4. a) Welche Gefühle hatten Sie nachdem Sie von der Diagnose „Down-Syndrom“ erfahren haben?

b) Welches Bild hatten Sie bezüglich des Down-Syndroms?

5. Wie hat Ihr Down-Kind Ihre Partnerschaft und Familie verändert?

Re: Umfrage von Hebammen
geschrieben von: nadia und mirjam (IP gespeichert)
Datum: 14. November 2005 17:39

Liebe Mütter und Väter von einem Kind mit Down-Syndrom, liebe Interessierte

Wir sind im Zusammenhang mit der Erarbeitung unserer Projektarbeit „Anders als erwartet - Wie können Hebammen die Eltern in der Beziehungsaufnahme zu ihrem Neugeborenen mit Down-Syndrom unterstützen“ mit Ihnen in Kontakt gekommen. Sie haben sich die Zeit genommen unseren Fragebogen zu beantworten oder uns andersweitige Unterstützung gegeben. Die Fragebogen waren für unsere Arbeit ein wichtiger und spannender Beitrag.
Nun ist unsere Projektarbeit fertig und Sie dürfen sie sehr gerne einsehen. Entweder senden wir sie Ihnen gratis als PDF Datei (allerdings ohne Bilder) oder als gebundenes Heft in A4-Format gegen den Unkostenbeitrag von 20.-SFR + Porto (der Unkostenbeitrag ist wegen mehreren farbigen und transparenten Einlageseiten mit Bildern und Zitaten relativ hoch).
Wir bedanken uns recht herzlich für Ihre Mithilfe und wünschen Ihnen und Ihrer Familie weiterhin alles Gute.

Nadia und Mirjam



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