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TV-Tipps Down-Syndrom (Trisomie 21)
geschrieben von: Lala (IP gespeichert)
Datum: 04. April 2005 15:08

TV-Tipp:

„Bobby“ mit Rolf ´Bobby` Brederlow, dem in Deutschland wohl bekanntesten Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) :-)

Freitag, 8. April 2005
22.00 Uhr
WDR

Wer etwa mehr über Bobby und den Film erfahren möchte, kann mal hier gucken: [www.bobby.de]

Re: TV-Tipps Down-Syndrom (Trisomie 21)
geschrieben von: Lala (IP gespeichert)
Datum: 18. Mai 2005 21:15

Mittwoch, 08.Juni 2005
20.15 bis 22.15 Uhr
RTL

Florian - Liebe aus ganzem Herzen („Das fremde Kind“)

Florian ist noch ein Kind, als seine alleinerziehende Mutter plötzlich stirbt. Ihr letzter Wille ist es, dass ihr Sohn fortan bei seinem leiblichen Vater ein Zuhause findet. Dieser ist allerdings verheiratet, hat selbst eine kleine Tochter und weiß überhaupt nicht, dass er noch einen Sohn hat! Als das herauskommt und sich der Ehestreit um Fremdgehen und Verantwortung gelegt hat, entschließen er und seine Frau sich, das Kind zu adoptieren, das sie noch nie gesehen haben. Als Florian ihnen dann vorgestellt wird, ändert sich ihre Meinung jedoch schlagartig, denn der Junge hat Down-Syndrom (Trisomie 21) und „so“ ein Kind wollen sie eigentlich nicht in ihre Familie aufnehmen...

mehr Infos zum "Florian"-Film
geschrieben von: Sab (IP gespeichert)
Datum: 29. Mai 2005 12:42

Hier für Interessierte ein paar Zusatzinfos zum "Florian"-Film:

[www.down-syndrom.org] (Preis für Film "Florian - Liebe aus ganzem Herzen")

Dennis Bartelniewöhner (*1987) spielt den „Florian“ im Film. Der zum Zeitpunkt der Dreharbeiten Elfjährige hat drei Geschwister, sein ältester Bruder Frank wurde ebenfalls mit Down-Syndrom geboren: [www.down-syndrom.org] & [www.down-syndrom.org]


Vielleicht auch für den ein oder anderen interessant?

[www.lebenshilfe.de] (Jan Dominik, spielt seit seinem fünften Lebensmonat in der TV-Serie Lindenstraße mit)

[www.bobby.de] (Rolf ´Bobby`, ist Schauspieler und erhielt u.a. den Bambi-Preis, den Lebenshilfe-Medienpreis, das Goldene Chromosom sowie die Goldene Kamera und das Bundesverdienstkreuz)

[www.kiefer-neumann-youcefi.de] (Joey-Kenneth, Pflegekind)

[www.tims-delfintherapie.de] (Tim, Pflegekind, überlebte seine eigene Abtreibung, hat durch den Schwangerschaftsabbruch schwere Schädigungen davongetragen und eine Delfin-Therapie gemacht)

[www.leben-ohne-dich.de] (Andreas, Adoptivkind mit Herzfehler, verstarb im Alter von zweieinhalb Jahren)

mehr Erfahrungsberichte zum Familienleben mit einem Kind mit Down-Syndrom unter: [www.regenbogenzeiten.de] (Rubrik: Links)

Re: TV-Tipps Down-Syndrom (Trisomie 21)
geschrieben von: Lala (IP gespeichert)
Datum: 15. Juni 2005 00:47

Hier für Interessiret zwei TV-Tipps zum Thema Down-Syndrom.

Liebe Grüße
Sabine (http://www.regenbogenzeiten.de)


Er sollte sterben, doch Tim lebt! Eine Abtreibung und ihre Folgen

Mi. 22.06.2005
20.15 bis 21.00 Uhr
Phoenix

Wiederholung I:
Do. 23.06.2005
07.30 bis 08.15 Uhr
Phoenix

Wiederholung II:
Do. 23.06.2005
14.00 bis 14.45
Phoenix

Unter [www.tims-delfintherapie.de] ist Tims Geschichte zu lesen.

Im Juni 1995 trat der Paragraf 218 mit einer Neuregelung in Kraft: Die „embryopathische Indikation“ wurde gestrichen und die bis dato bestehende zeitliche Begrenzung für Schwangerschaftsabbrüche wegen einer Behinderung oder Schädigung vor der Geburt („22-Wochen-Frist“) wurde aufgehoben. Zeitgleich entfiel auch die Beratungspflicht für Schwangere und im Rahmen der nunmehr „medizinischen Indikation“ können Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland nun praktisch bis unmittelbar vor der Geburt ohne vorherige Beratung und die Einhaltung einer Bedenkzeit vorgenommen werden.
Tim hätte aufgrund dieser Regelung sterben können und sollen. Als seine Mutter 1997 in der 26. Woche mit ihm schwanger ist, diagnostizieren die Ärzte ein Down-Syndrom (Trisomie 21). Die Mutter will das Kind „so“ auf keinen Fall. Als sie mit Suizid droht, bekommt ein junger Assistenzarzt der gynäkologischen-geburtshilflichen Station der Städtischen Kliniken in Oldenburg den dienstlichen Auftrag: Schwangerschaftsabbruch durch Einleitung einer Frühgeburt. Er verabreicht ihr das Wehen auslösende Hormon Prostaglandin.
Normalerweise ist dies das Todesurteil für ein Baby. Doch Tim kommt lebend zur Welt. In der Erwartung, dass er bald stirbt, wird er neun Stunden ohne intensive ärztliche Behandlung liegen gelassen.
Durch die Umstände seiner Geburt werden sein Gehirn, seine Lunge und seine Augen geschädigt. Monatelang steht sein Leben auf der Kippe.
Tims leibliche Eltern bleiben bei ihrer Entscheidung: Sie wollen nichts mit dem Jungen zu tun haben. Ein halbes Jahr nach der Geburt findet sich eine Pflegefamilie, die Tim aufnimmt. Dort lebt er bis heute, inzwischen ist er sieben Jahre alt.
"Der Junge könnte es viel besser haben", sagt der Pflegevater, "wenn die Spätabtreibung nicht gewesen wäre."
Auch für den Arzt, der damals die Abtreibung vornahm, ist der "Fall Tim" noch nicht erledigt. Kürzlich wurde der Mediziner zu einer Geldstrafe verurteilt. Nicht wegen der Spätabtreibung, die war legal, sondern wegen unterlassener Hilfeleistung danach.
Der Arzt beschreibt offen sein Dilemma: "Erst sollte ich das Kind umbringen, um die Mutter zu retten. Dann sollte ich alles tun, um Tim am Leben zu halten. Dabei hatte ich ihn durch die Abtreibung doch schwer geschädigt."
Das Beispiel Tim stellt das Angebot der Spätabtreibung in Frage. Längst gelten Ungeborene im sechsten Monat der Schwangerschaft als lebensfähig. Oft wird alle medizinische Kunst aufgewendet, um "Frühchen" zu retten. Oft auch dann, wenn sie so früh zur Welt kommen, dass kaum die Möglichkeit besteht, dass sie später ohne Beeinträchtigungen leben können.
Kann es vor diesem Hintergrund vertretbar, legal sein, ein Kind im selben Alter sterben zu lassen, weil es eine angeborene Behinderung hat...?




Delfin-Kinder - Moni und Konrad
Fr. 24.06.2005
20.15 bis 20.40 Uhr
ARTE

Moni ist eine erfahrene Delphin-Patientin, denn schon zum dritten Mal kommt sie nach Benidorm. Von den Delphinen wird sie schon fast aufgenommen als eine der ihren. Moni wurde mit einem Down-Syndrom (Trisomie 21) geboren, hat ein sehr aufgeschlossenes Naturell und hat sich nach und nach eine gewisse Selbstständigkeit erarbeitet. Die junge Frau ist mit ganz anderen Alltagswidrigkeiten konfrontiert als ihre kleineren MitpatientInnen: Die 28jährige hat einen Job, und auch vor Beziehungsstress ist sie nicht gefeit. Im Therapiebecken geht es vor allem darum, ihre kognitive und körperliche Beweglichkeit zu trainieren. Zunächst setzt Moni das Gelernte jedoch anders um: Zusammen mit ihrer Schwester macht sie die Disco-Szene an der Costa Blanca unsicher. Auch um Konrad geht es in der Dokumentation. Er hat eine Spastik und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Delfine helfen ihm dabei, seine Arme und Beine besser zu kontrollieren, sodass er fähig wird, seinen Rollstuhl selbst fortzubewegen.

Re: TV-Tipps Down-Syndrom (Trisomie 21)
geschrieben von: stefan (IP gespeichert)
Datum: 18. Juni 2005 11:22

hat einer von euch den Film Delfin-Kinder gesehen? Hat es sich gelohnt? Habe ihn leider verpaßt.
Grüße
Stefan

Re: TV-Tipps Down-Syndrom (Trisomie 21)
geschrieben von: Lala (IP gespeichert)
Datum: 19. Juni 2005 14:11

Hi Stefan!

Du hast Glück, der Film kommt erst noch, d.h, noch hast du ihn nicht verpasst :-) Fr., 24.6.2005!!!

Liebe Grüße
Sabine

TV-Tipps Down-Syndrom (Trisomie 21)
geschrieben von: Lala (IP gespeichert)
Datum: 20. Juni 2005 08:32

Montag, 04.Juli 2005
RTL 2
10.25 bis 11.25 Uhr

exklusiv - die reportage: Meine, Deine, unsere Kinder - Wenn Familien heiraten

u.a.: Marianne, 41, ist Mutter von drei Kindern: Johanna ist 14 Jahre, Maximilian ist sieben Jahre und Niki ist fünf Jahre alt. Niki ist ein Junge mit Down-Syndrom (Trisomie 21). Seit zwei Jahren lebt Marianne mit Marcel zusammen. Marcel ist für Jojo der Freund der Mama, und er sieht sich selbst als der 'väterliche Freund' von Johanna, Maximilian und Niki. Keine leichte Aufgabe, denn auch Marcel hat zwei Kinder, die er allerdings nicht immer seinen Wünschen entsprechend treffen kann. So sehen sich Marcel und Marianne als starke Einheit, die gerne regelmäßig mit fünf Kindern zusammen leben würden.



Samstag, 30. Juli 2005
3 Sat
21.45 bis 23.10 Uhr

Einfach und stolz - Die Schauspielerin Angela Winkler

Die 1944 geborene Schauspielerin Angela Winkler gehört zu den eindrucksvollsten Bühnen- und Filmschauspielerinnen Deutschlands. Der Filmemacher Christoph Rüter hat Angela Winkler porträtiert. Man sieht sie bei Theaterproben und Aufführungen. Die Kamera begleitet Angela Winkler auch bei der Arbeit mit ihrer Texttrainerin und beobachtet die Schauspielerin auch privat: Gespräche mit Kollegen, Familienleben und Proben mit ihrer Tochter Nele, die mit einem Down-Syndrom (Trisomie 21) geboren wurde und ebenfalls als Schauspielerin arbeitet.

Re: TV-Tipps Down-Syndrom (Trisomie 21)
geschrieben von: Lala (IP gespeichert)
Datum: 06. Juli 2005 20:40

Kabel 1
Donnerstag, 07.07.2005
02.25 bis 02.55 Uhr
Challenge: Marmor, Stein und Eisen bricht - unser Leben mit Philip
'Ich hatte gleich das Gefühl, dass er irgendwie ulkig ausschaute, aber die Hebamme sagte, er sei nur ein bisschen gequetscht von der Geburt.' Auch die Ärzte wollten die besorgte Mutter verständlicherweise erst einmal beruhigen. Wenig später mussten die Eltern erfahren: Sohn Philip hat ein Down-Syndrom (Trisomie 21). 'Challenge'-Autor Thomas Koerner zeigt in seinem Film, wie die Familie mit dieser Situation umgeht.

Re: TV-Tipps Down-Syndrom (Trisomie 21)
geschrieben von: Lala (IP gespeichert)
Datum: 07. August 2005 13:50

ARD, Dienstag, 16.08.2005
18:50 - 19:20 Uhr
Plötzlich erwachsen! Mit viel Gefühl (Mehrteiler, Folge 18 der Serie) Max gibt einer Gruppe junger Menschen mit Down-Syndrom kostenlosen Snowboard-Unterricht. Mit Ronny (Rolf ´Bobby` Brederlow, Schauspieler mit Trisomie 21 [www.bobby.de]) versteht er sich besonders gut.


ZDF, Samstag, 20.08.2005
11:20 - 11:45 Uhr
PuR: 'Bloß kein Mitleid!' - Leben mit Behinderung
'Man weiß nicht, wo man hingucken soll ... weil die anders sind als ich' (Tim, 12 Jahre). Oft sind sowohl Kinder als auch Erwachsene unsicher und wissen nicht, wie sie mit Menschen mit Behinderung umgehen sollen. Petty und Jo interessiert, wie Kinder über Behinderungen denken. Sind sie unbefangen und machen intuitiv alles richtig? Wie gehen Behinderte und Nicht-Behinderte miteinander um? Welche Unsicherheiten gibt es auf beiden Seiten, und was erwartet man voneinander? Wie ist das, wenn der Bruder oder die Schwester behindert ist? Freddy (8 Jahre) ist der jüngste in der Familie und hat Down-Syndrom (Trisomie 21). Seine älteren Brüder Phillip und Gregor erzählen, wie man mit dem besonderen Bruder lebt.

Re: TV-Tipps Down-Syndrom (Trisomie 21)
geschrieben von: Lala (IP gespeichert)
Datum: 20. September 2005 20:57

ARD, Montag, 24.10.2005, 01:05 - 03:10 Uhr
Schlafes Bruder
Eschberg, ein entlegenes Bergdorf im 19. Jahrhundert: Der sensible Elias wird nicht nur von seiner Mutter und seinem Vater abgelehnt, sondern vom ganzen Dorf als Sonderling verlacht. Denn niemand kann etwas damit anfangen, dass der Junge das absolute Gehör hat und seine Umwelt ganz anders wahrnimmt als alle anderen. Er verliebt sich in die Schwester seines besten Freundes, aber die Liebe wird nicht erwidert.

Persönliche Anmerkung: Elias jüngerer Bruder hat Down-Syndrom und auch einige Erwachsene mit DS spielen in dem Film mit. Gemäß der Zeit, in der die Geschichte spielt, kommen sie recht schlecht weg; z.B. gehen die Kinder mit Trisomie 21 zwar mit den Regelkindern in eine Klasse, sitzen allerdings am Rand und werden in einer Szene als Beispiel für die Auswirkungen der Erbsünde dargestellt. Tja, man muss es im Zeitkontext sehen, wenn man es "verstehen" will...


Super RTL, Mittwoch, 26.10.2005, 20:15 - 21:15 Uhr
Quincy: Geboren, um zu sterben
Ein Baby mit Down-Syndrom ist gestorben. Gerichtsmedizinier Quincy hat den Verdacht, dass der behandelnde Arzt das Neugeborene bewusst sterben ließ, weil es seiner Meinung nach kein lebenswertes Leben geführt hätte. Während der Untersuchung lernt Quincy die Kinderärztin Dr. Lubow kennen. Sie kennt ähnliche Fälle und will dafür kämpfen, dass Kindern mit Down-Syndrom das Recht auf Leben ebenso zugestanden wird wie anderen auch und sie nicht der Willkür von Ärzten ausgeliefert sind. Quincy unterstützt sie.

Persönliche Anmerkung: Der Film ist schon an die 25 Jahre alt, also nicht über die M-Wörter, Einstellungen und medizinischer Stand erschreckt sein ;-)

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