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Wahre Geschichte zum Thema Elternunterhalt - bitte dringend um Rat!
geschrieben von: Carl38 (IP gespeichert)
Datum: 14. November 2012 17:23

Liebe Forumsteilnehmer,
ich bitte dringend um Rat in folgender Angelegenheit.

Sachverhalt: Es gibt 3 Brüdern, die von einem kleinen Bauernhof (Landwirtschaft nur noch auf dem Papier) in Niederbayern stammen. Im Rahmen einer landwirtschaftlichen Übergabe ist der Hof inkl. etwas landwirtschaftliche Fläche vor 7 Jahren an den - ich nenne ihn jezt mal den ledigen "HOFERBEN" - von der verwittweten Mutter übergeben worden. Im Übergabevertrag ist das Wohnrecht, die Pflicht zur Pflege, etc. haarklein geregelt. Die übrigen Brüder haben auf ihren Pflichtteil verzichtet und keine Abfindung erhalten.

Dummerweise ist die Mutter vor 5 Jahren tatsächlich ein Pflegefall geworden. Zunächst wurde sie in Pflegestufe II eingeordnet so dass die häusliche Pflege (2x Pflegedienst am Tag) durch Leistungen aus der Pflegekasse und kleiner Rente abdecken konnte. Der HOFERBE wurde dafür nicht herangezogen. Irgendwelchen Pflegetätigkeiten kommt er auch nicht nach - er kümmert sich faktisch um gar nichts! Essen für die Mutter und Einkaufen erledigt eine Haushaltshilfe an der er sich "großzügig" mit einem Drittel der Kosten beteiligt - dafür macht sie ihm aber auch die Wäsche und schafft sein Essen heran.

Die Leistungen des Grundbedarfs für die Mutter werden grundsätzlich schon nur sehr spärlich erbracht. So fehlt es oft an Nahrungsmitteln weil der der Haushaltshilfe kein Geld zum Einkaufen gibt. Hinzu kommt, dass alle drei Monate das Heizöl alle ist. Die letzten Heizölrechnungen hat die Mutter bezahlt, da der HOFERBE nie Geld in der Tasche hat obwohl er eigentlich gut verdient.

Das Hauptproblem ist, dass er aufgrund diverser Süchte die es zu finanzieren gilt, massive Schulden aufgebaut hat über die Jahre und kein Geld hat. Neben den Bankschulden hat er auch Verwandte und Freunde angepumpt. Immer mit der Entschuldigung, dass die Kosten, die die Mutter verursacht ihn "auffressen". De facto bezahlt er aber GAR NICHTS für die Mutter - wie oben beschrieben. Um die Angelegenheiten wie Schriftverkehr mit Pflegekasse, Krankenkasse, etc. kümmert er sich auch nicht.

Das Szenario wird so aussehen, dass er über kurz oder lang privatinsolvent ist.

Als weiteres Problem, das die Situation verschärft, kommt jetzt noch hinzu, dass die Mutter nur noch Leistungen aus Pflegestufe I erhält und den notwendige Besuch 2 x am Tag vom Pflegedienst nicht mehr bezahlen kann. Bei ihr häufen sich die Schulden an!

FRAGE: Wie sollen sich die übrigen Brüder verhalten, wen sollen sie jetzt ansprechen damit sie am Ende des Tages aufgrund des Elternunterhalts nicht voll herangezogen werden obwohl sie auf das Erbe komplett verzichtet haben???

VIELEN DANK FÜR DIE TIPPS UND RATSCHLÄGE



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