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Verwirkung wegen wiederholter Beleidigung durch Stiefvater?
geschrieben von: december (IP gespeichert)
Datum: 20. Juli 2012 17:46

Hallo,

ich arbeite momentan an einem theoretischem Fall mit wahrer Hintergrundgeschichte.
Bedürftigkeit, Leistungsfähigkeit ist geprüft und gegeben.
Nun meine Frage:
Kann die Unterhaltspflichtige Tochter ihrer bedürftigen Mutter gegenüber die Unterhaltszahlungen unter dem Aspekt der Verwirkung wegen grober Verfehlung, bei folgendem Sachverhalt, geltend machen?
UHP ist leistungsfähig, möchte ihrer bedürftigen Mutter aber keinen Elternunterhalt zahlen weil die Mutter ihrer Meinung nach ihren Unterhaltsanspruch verwikt hat. Zum einen wegen Vernachlässigung der eigenen Unterhaltspflicht (UHP wurde mit 9 Jahren dauerhaft von den Großeltern erzogen und betreut, Kontakt bis zum 16. Lebensjahr nur in den Ferien auf Besuch, danach wiederholter und langanhaltendener Kontaktabbruch und -verweigerung seitens der Mutter, es wurde nur Kindergeld an die Großeltern gezahlt). Zum anderen möchte sie in Verbindung damit auf Verwirkung auf Grund von schwerer Verfehlung heraus, weil:
Der Stiefvater von UHP sie mehrmals als Terroristenkind, Schmarotzer und Bastard im Beisein der Mutter beschimpft hat. Auch hat er den Vorwurf erhoben die UHP wäre im Alter von 10 Jahren und später schuld daran das er kein gutes Verhältnis zu ihre hat und die Familie daran kaputt ginge. Die Mutter war bei all diesen Beleidigungen und Anschuldigungen (welche mehrmals efolgten) zugegen und hat nichts gemacht um ihre Tochter zu schützen.
Reicht dies aus um auf Verwirkung wegen schwerer Verfehlung zu plädieren und Recht zu bekommen?

Danke für eure Hilfe!
december



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