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Nettolohn bei Pfändung
geschrieben von: blaufalke (IP gespeichert)
Datum: 03. November 2007 18:29

Hallo zusammen,
bei der Berechnung des Elternunterhalts habe ich eine Frage:
wenn man sich in der Privatinsolvenz befindet, zählt dann der Nettolohn oder der Betrag den man nach der Pfändung ausbezahlt bekommt?

gruß, blaufalke

Re: Nettolohn bei Pfändung
geschrieben von: Betroffener (IP gespeichert)
Datum: 04. November 2007 11:40

Hallo,

es wird immer vom Nettolohn ausgegangen. Bei einer Privatinsolvenz kann der Nettolohn maximal bis zur Pfändungsfreigrenze gepfändet wenden. Da die Pfändungsfreigrenze in Höhe von monatlich 989,99 EUR jedoch unterhalb des vom Gesetzgeber im Elternunterhalt zugestandenen Mindestfreibetrags von netto monatlich 1.400.-- EUR liegt, ist eine sich in der Privatinsolvenz befindende Person hinsichtlich Elternunterhalt schlichtweg nicht leistungsfähig, auch wenn dies gelegentlich Sozialbehörden nicht wahrhaben wollen.

Freundliche Grüsse
Betroffener







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