Forum :: Elternunterhalt.de :: Selbstbehalt bei Elternunterhalt
Elternunterhalt.de : Forum
 
Selbstbehalt bei Elternunterhalt
geschrieben von: Angel (IP gespeichert)
Datum: 01. Juni 2007 13:59

Hallo und Hilfe :-)

Ich habe mich jetzt durch zig Seiten durchgegoogelt, aber wahrlich sicher bin ich mir nicht, aber vielleicht kann mir hier jemand schnell weiter helfen.

Meine Mutter muß leider in ein Pflegeheim und besitzt keinerlei Vermögen, so daß ich und meine Schwester wohl zum Unterhalt herangezogen werden können.

Es sieht so aus, daß meine Schwestern und ihr Mann eigentlich auch nichts beitragen können.

Nun die Frage die sich mir stellt.

Dieser sogenannte Selbstbehalt von 1400 € ! Es ist immer die Rede von Eltern.
Trifft der Betrag nur zu wenn man beide Elternteile unterhält, verringert sich der Betrag wenn ich nun nur für meine Mutter aufkommen muss.

Also ich verdiene so um die 1280 Euro netto plus einen Minijob von 250 Euro.

Ansonsten habe ich keine Vermögenswerte, ich habe nur noch zwei KRedite laufen für Auto und Möbel. Wird das berücksichtigt ?

Könnt ihr mir sagen wieviel ich dann ungefähr leisten muss an Unterhalt.

Momentan bin ich nämlich durch Bekannten so durcheinander gemacht worden, die mir schon gesagt haben ich müsste notfalls mein Auto verkaufen , HILLLLLFFFEE.

Re: Selbstbehalt bei Elternunterhalt
geschrieben von: CRIUIX (IP gespeichert)
Datum: 01. Juni 2007 17:47

Hallo Angel,

Also die Ganze Sache läuft folgendermaßen: Das Sozialamt rechnet deine beiden Einkommen zusammen, dazu kommt, solltet du weniger als 400 EURO Miete (Kalt) zahlen, die entsprechende Ersparnis daraus. Abgezogen werden dann Wegekosten zur Arbeitsstelle, andere berufsbedingte Aufwendungen, Rentenversicherungen (Riester) und die Kreditraten sofern du die Kredite aufgenommen hast bevor!!!!!! absehbar war das deine Mutter pflegebedürftig wird. Was dann noch über 1400 liegt geht zur Hälfte an das Amt. Nicht abgezogen werden Kapitallebensversicherungen das ist böse, weil nähmlich Vermögensbildung und alles was du in der letzten Zeit monatlich für die Bildung von Vermögen eingesetzt hast wird zur Hälfte als Unterhalt angesehen, weil du es ja nicht für deinen angemessenen Lebensunterhalt benötigt hast. Solltest du also mehr als ein paar Tausend Euro Reseve haben, laß dir gute Gründe einfallen warum du sparst und wofür du das in nächster!!!!! Zeit benötigst. Alles was bei selbstgenutzen Wohnungseigentum über 25000 EURO auf der hohen Kante ist, mußt du unabhägig vom Einkommen erstmal für Unterhalt verwenden. Bei Miete sind das 75000.
Bei deinem geringen Einkommen sehe ich aber keine Probleme ausser du hast etliches gebunkert.Oder in den letzten 10 Jahren von deiner Mutter etwas geschenkt bekommen, das mußt du auch dafür einsetzten. Wichtig ist das du darstellst das die Zahlung von Unterhalt deinen bisherigen Lebensstil erheblich einschränkt. Wenn also nur dein Einkommen betrachtet wird kannst du dir den Anwalt sparen und ganz gelassen den Antrag abgeben, ich kann mir nicht vorstellen das du dann was zahlen mußt.



In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Benutzer schreiben.