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Unterhalt an alkoholkranke Mutter
geschrieben von: Julia (IP gespeichert)
Datum: 05. Dezember 2006 21:38

Hallo,
da meine Mutter seit Jahren alkoholabhängig ist, wird sie demnächst in einer betreuten Wohngruppe untergebracht werden. Diese Maßnahme hat ihre Betreuerin (für Finanzen) angeleiert.
Meine Mutter ist nach mehreren Therapien (beendete und abgebrochene) immer noch der Meinung, sie könne "gesellschaftfähig" trinken lernen.
Außerdem hat sich meine Mutter ihr Geld und ihre Wohnung von ihrem damaligen "Freund" abnehmen lassen, so dass sie auf einem Berg Schulden sitzt. Ob ihr die Wohnung noch gehört oder nicht und ob man den Mann wegen Unterschlagung o.ä. verklagen kann, lässt sich nicht klären, da sie ihre Aussage selbst vor Gericht verweigert.
Zusätzlich habe ich im Jahr 2001 meine Mutter auf Unterhalt an mich verklagt (ich war damals mitten im Examen), den sie aber auch erst nach mehreren Aufforderungen gezahlt hat. Meinem Bruder hat sie alle Auskünfte verweigert, so dass er kein Bafög beantragen konnte.
Reicht das an an Fakten, um mir keine Sorgen machen zu müssen, dass das Sozialamt auf mich zukommt und die Hand aufhält?

Hat jemand schon mal eine ähnliche Situation durchfechten müssen?

Vielen Dank

Re: Unterhalt an alkoholkranke Mutter
geschrieben von: walter (IP gespeichert)
Datum: 06. Dezember 2006 07:42

Servus Julia,
leider wird sich die Sozialbehörde um die Umstände nicht besonders kümmern.

Wenn von Dir was zu holen ist, wird das Sozialamt das auch tun.
Du bist Grundsätzlich Deinen Eltern gegenüber Unterhaltspflichtig.

Also wenn Du was besitzt, in Sicherheit bringen. Immobilen verkaufen, Geld so deponieren das die Behörde nichts davon erfahren kann. (Schweiz) Banksafe, aber nicht bei Deutschen Banken. Die sind nicht vertrauenswürdig und melden alles an die Behörde.

Grüße W.G.

Re: Unterhalt an alkoholkranke Mutter
geschrieben von: Betroffener (IP gespeichert)
Datum: 06. Dezember 2006 10:00

Hallo,


der aus den ersten beiden Absätzen des vorigen Beitrags ersichtlichen Ansicht kann man zustimmen. Nur die Ansicht in Absatz drei kann nicht geteilt werden.

Es gibt durchaus legale Wege, sein Vermögen zu sichern. Jeder im Elternunterhalt erfahrene Anwalt kann hier sicherlich Rat und Hilfestellung geben. Die im vorigen Beitrag unter Absatz drei genannten Möglichkeiten führen zu einer Vermögensverschleierung, die ggf. strafrechtlich verfolgt werden kann!

Freundliche Grüsse
Betroffener



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