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Liebe?
geschrieben von: Dr. Henri Hupedalm (IP gespeichert)
Datum: 23. Oktober 2006 03:12

Geht es hier eigentlich nur um Geld? Was ist mit den Themen: Liebe, Dankbarkeit, Respekt vor den Alten?

Re: Liebe?
geschrieben von: Walter (IP gespeichert)
Datum: 23. Oktober 2006 11:02

Das ist ein gute Frage!
Ich will das mal so sagen.

Den Faktor Liebe ist eine Sache zwischen den Eltern und den Kindern.

Den Faktor Geld bringt der Staat ins Spiel.

Wenn Eltern, wie ja schon in der Bibel beschrieben für Ihren Lebensabend etwas zurückgelegt haben,(und auch für Ihre Kinder, Erbe) dann gibt es ja keine Probleme.
Dann fällt es den Kindern überhaupt nicht schwer, das Verhältnis mit den Eltern in Ordnung zu halten.

Aber leider sorgen viele Eltern nicht ausreichend vor und liegen dann den Kindern auf der Tasche. (Ist natürlich nur eine Ursache und trifft auch nicht auf alle zu)
Es mißfällt den Eltern und den Kindern.

Die Kinder sind im Pflegefall meist von den entstehenden Kosten dermaßen überrascht, das ihre Gefühlswelt zusammenbricht.

Das der eigendliche Gegner der Staat ist tritt in den Hintergrund.
Er hat die Beträge der Eltern veruntreut und geht nun gegen die Kinder vor mit der Scheinheiligkeit das ja die Kinder zur Leistung verpflichtet sind.

Denn die Eltern haben ja ihrer Ansicht ein Leben lang in die Sozialversicherungen eingezahlt und müßten dann ja eigendlich das Eingezahlte Eigentum zurückerhalten, wenn sie nicht vonm Staat betrogen worden wären.

So bestiehlt der Staat in zweifachger Hinsicht sowohl die Eltern und die Kinder.

Ja wo bleibt denn die Liebe des Staates gegenüber den Eltern und Kindern. (Vorbildfunktion)

Warum erwartet der Staat dann von den Familien untereinander etwas, was er selbst nicht gibt?

So das wäre nun einemal mein Beitrag zu dem Vorgang.

Herzlichen Gruß
W.G.







Re: Liebe?
geschrieben von: DJ_KORG (IP gespeichert)
Datum: 01. Dezember 2006 21:51

Bei Geld hört sogar die Liebe auf....

Re: Liebe?
geschrieben von: Walter (IP gespeichert)
Datum: 03. Dezember 2006 18:34

Hi, das kann man hier so pauschal nicht sagen denke ich.

Das eine hat mit dem Andren nichts zu tun.

Wenn ich zu den Personen gehöre, die wie ein gewisser Chef einer Bank sich so nebenbei einige Millionen vom Volksvermögen nehmen kann dannn stellt die Forderung des Staates an den Bürger kein Problem dar Unterhalt für die Eltern zu berappen obwohl der Bürder ja lange Jahre schon vom Staat ja für diesen Fall jede Menge Geld abgeliefert hat. Fragt sich nur wo das geblieben ist.??????

Wenn ich jedoch wie die überwiegende Anzahl von Betroffenen gerade so über die Runden komme und mir dfür den Lebensabend einige Tausender auf die Hohe Kante gelgt habe dann ist das schon eine Andere Sache.

Dann hat das ja auch nichts mit Liebe oder nicht-Liebe zu den Eltern zu tun sondern richtet sich der Unmut gegen Politiker, die den Bürger schlichtweg bestehlen.

Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Aber auf Politikeretagen ist dieser Grundsatz der Bibel unbekannt. Da ist die Selbstliebe im Vordergrund. Armes Deutschland.

Und die Liebe bleibt. Steht auch in der Bibel.
Schönen Tag noch
w.g.


Re: Liebe?
geschrieben von: Horst (IP gespeichert)
Datum: 03. Dezember 2006 19:54

Die Gegner der berechtigten Gegner der staatlichen Zwangsabgabe
Elternunterhalt in Deutschland, als einzigem europäischen Land neben Belgien machen sich ihre Kritik einfach viel zu leicht.
Der Staat regiert respektlos, anmaßend in Familien hinein.
Der SCHUTZ DER FAMILIE steht zwar festgeschrieben im GG, aber - - - - - .
Die meisten Kinder der sog. Sandwichesgeneration hegen und pflegen aufopferungsvoll ihre Eltern selbst.
Aber nicht in jedem Falle kann 24-Stunden-Pflege selbst erbracht werden so sehr man es auch möchte.
Die Eltern haben doch nicht nur Steuern und Abgaben zahlende Kinder in die Welt gesetzt. Sie selbst leisteten jahrzehntelang Steuern, Abgaben. Sie sparten für ein Häuschen, für ihr eigen Fleisch und Blut, ihre Kinder und Enkelkinder.
Diese Eltern wollen, wie in Generationen festgeschrieben nicht, dass ihre eigenen Kinder "bluten" müssen.
Meine Mama war darüber totunglücklich und wollte nicht mehr leben, als sie irgendwie mitbekam , was "dieser Staat"" mit den vermeintlich unterhaltspflichtigen Kindern, so auch mit mir, macht.

Die meisten Familien wollen ihre eigenen Angelegenheiten selbst, ohne Fremdeinwirkung, ohne staatlichen, sozialistischen Dirigismus regeln.

Dieser Behördenwillkür geradezu herausfordernde Elternunterhalt in Deutschland gehört radikal endlich abgeschafft.

Der Staat störte, stört durch behördliche Eingriffe den Frieden der Familien, die Liebe der Familien untereinander. Damit MUSS nun endlich Schluss sein ohne Wenn und Aber.

Horst Lucht, Streiter GEGEN diesen familienfeindlichen Elternunterhalt

Re: Liebe?
geschrieben von: tron (IP gespeichert)
Datum: 07. Dezember 2006 23:32

Liebe, Dankbarkeit, Respekt vor den Alten?

...naja liebe, respekt und dankbarkeit wachsen nicht auf den bäumen...
...und sind nicht implizit durch den status familie vorhanden....
..jeder muss sich diese attribute selbst erarbeiten ..auch die eltern...


Re: Liebe?
geschrieben von: horst (IP gespeichert)
Datum: 08. Dezember 2006 18:26

Na das ist aber sehr simpel.

Natürlich müssen wir Vater und Mutter ehren und ihnen dankbar sein.

Ich bin jedoch ganz klar gegen staatlichen Rückgriff gegen die Kinder, die ja für sich selbst und für ihre eigenen Kinder sorgen müssen.

Der Staat hat in den Familien nichts, aber auch gar nichts , zu suchen.

Da wo staatliche Hilfen nowendig sind, hat das Ganze mit dem notwendigen Feingefühl zu geschehen und nicht mit Ausforschung und Diskriminierung und anderen entwürdigenden Prozeduren.

Re: Liebe?
geschrieben von: ecki (IP gespeichert)
Datum: 28. Dezember 2006 19:36

Bin noch nicht Betroffener.
Dieser Horst ist mir als knallharter "Anwalt" Betroffener schon angenehm aufgefallen.Ist ja auch bei anderen engagiert.
Ich surfe zum Thema seit kurzem.
Auch im Fernsehen, in Blättern kommt immer mal was, da surfe ich lieber.
Will schlauer sein, wenn es mich dann trifft.
"Vorbeugen ist besser als heilen".

Re: Liebe?
geschrieben von: Betroffener (IP gespeichert)
Datum: 28. Dezember 2006 20:42

Hallo,

na so knallhart ist dann der Mitstreiter "Horst" doch nicht, emotional engagiert wäre die zutreffendere Beschreibung, wobei ihn seine Emotionen gelegentlich übers Ziel hinausschießen lassen, was schon zu Streichungen von Teilen seiner in diesem Forum veröffentlichten Beiträge geführt hat.

Freundliche Grüsse
Betroffener



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