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Zählt mein EInkommen?Freibetrag?Lebensversicherung?
geschrieben von: Ina Müller-Kiehn (IP gespeichert)
Datum: 21. Juli 2006 15:07

Hallo, liebe Forumsbenutzer

ich brauche mal Ihre Hilfe.Unsere Einkommensverhältnisse verhalten sich so: Mein Mann hat 2400 Euro netto ( unterhaltspfl. Kind ) und ich als Schwiegertochter 1700 Euro netto. Wenn mein Einkommen jetzt mitzählt, zählt dann für mich auch der Freibetrag i.H. v. 1050,00 Euro ? Haben wir also einen Freibetrag i.H.v. 2450 Euro ? Und wie sieht es mit einer bestehenden Lebensversicherung aus ? gilt der monatliche Beitrag als Altersvorsorge oder zählt die angesparte Summe als Vermögen ? Wird eine solche Lebensversicherung auf ´das Schonvermögen angerechnet ?
Vielen Dank für die Hilfe !

Re: Zählt mein EInkommen?Freibetrag?Lebensversicherung?
geschrieben von: Betroffener (IP gespeichert)
Datum: 22. Juli 2006 19:49

Hallo,
bin selbst von der Heranziehung zum Elternunterhalt betroffen und habe daher entsprechende Erfahrungen gemacht, die ich an dieser Stelle gerne weitergebe. Da mir nicht bekannt ist, wie umfangreich Ihre Kenntnisse hinsichtlich Elternunterhalt sind, wurden die mir vorliegenden Informationen etwas ausführlicher gestaltet. Nehmen Sie einfach das für Sie Wichtige zur Kenntnis und überlesen Sie das Ihnen schon Bekannte.

1.
Grundsätzliches:
Formale Überleitung der Ansprüche auf das Sozialamt:
Sozialbehörden zeigen gegenüber dem oder den zum Elternunterhalt herangezogenen Familienangehörigen ( z.B. Ehefrau, leibliche Kinder) usw. in Form einer so genannten Rechtswahrungsanzeige nach § 94 SGB XII an, dass Ansprüche des Vaters / der Mutter auf Elternunterhalt auf die Behörde übergegangen sind. In der Regel wird man gleichzeitig zur Auskunft und Darlegung seiner Einkommens und Vermögensverhältnisse aufgefordert. Dieser Aufforderung muss ein Unterhaltspflichtiger auch nachkommen ( u.a. geregelt in § 117 SGB XII ). Bei Verheirateten ist hierbei wohl strittig, ob der – eigentlich nicht unterhaltspflichtige Ehegatte – auch Auskunft erteilen muss ( Stichwort: verdeckte Schwiegerkindhaftung ).

2.
Auskunftspflicht des unterhaltspflichtigen Kindes:
Siehe Ziffer 1

3.
Auskunftspflicht der unterhaltspflichtigen Geschwister untereinander:
Auskunftspflichtig ist nach dem Gesetz das Kind gegenüber seinen Eltern. Da Kinder gegenüber den Eltern anteilig entsprechend ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse für den Unterhalt der Eltern haften, hat der BGH eine Auskunftsverpflichtung der Geschwister untereinander aus dem zwischen ihnen bestehenden besonderen Rechtsverhältnis hergeleitet ( BGH Urteil vom 7.5.2003 – XII ZR 229/00 ).

Die unterhaltsberechtigten Eltern dürfen sich dabei nicht nur eines ihrer Kinder als "Zahlmeister" aussuchen. Vielmehr haften alle Kinder je nach ihren Vermögensverhältnissen. Dies hat zur Folge, dass sie sich nach Auffassung des Landgerichts Braunschweig (Az.: 4 S 43/97), des OLG München (Az.: 26 UF 748/00) sowie des BGH ( Urteil vom 07.05.2003, Az.: XII ZR 229/00 ) im Streitfall gegenseitig ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse offen zu legen haben.

4.
Auskunftspflicht des Ehegatten eines unterhaltspflichtigen Kindes:
Der Ehegatte eines gegebenenfalls unterhaltspflichtigen Kindes ist nicht nach dem Grundsatz von Treu und Glauben verpflichtet, über seine Einkommensverhältnisse Auskunft zu erteilen, denn eine anteilige Unterhaltsverpflichtung des Schwiegerkindes kommt nicht in Betracht, so dass es an einem Ausgleichsverhältnis fehlt. Auch wenn die anteilige Haftung von Geschwistern erst beurteilt werden kann, wenn die Einkommensverhältnisse auch der Ehegatten der
unterhaltspflichtigen Kinder bekannt sind, ergibt sich hieraus kein besonderes Rechtsverhältnis, das es rechtfertigen könnte, den Geschwistern einen direkten Auskunftsanspruch gegen den Ehegatten seiner Geschwister zuzubilligen. Die Auskünfte können von den Geschwistern untereinader ( z.B. durch gegenseitigen Austausch ) erlangt werden.

5.
Haftung:
Kinder haften für die bedürftigen Eltern. Verwandte in gerader Linie sind nämlich nach § 1601 BGB einander zum Unterhalt verpflichtet. Sind mehrere Kinder ( auch „Unterhaltsschuldner“ genannt ) vorhanden, so haften diese gem. § 1606 Abs. 3 BGB anteilig nach ihren Erwerbs- und Vermögensverhältnissen. Das Sozialamt wird in diesem Fall zum Elternunterhalt herangezogene Kinder – Leistungsfähigkeit vorausgesetzt - nur anteilig in die Pflicht nehmen können, da eines allein nicht als Gesamtschuldner haftet.

6.
Haftung der „Schwiegerkinder“ ( Schwiegertochter bzw. Schwiegersohn ):
Der Bundesgerichtshof ( BGH ) bestätigte im Jahr 2004, dass erwachsenen Kindern beim Unterhalt für ihre Eltern ein Selbstbehalt von 1.150 Euro verbleiben muss. ( Anmerkung hierzu: Der Selbstbehalt beträgt seit 01.07.2005 Euro 1.400.-- monatlich. ) Wer aber durch das Einkommen des Ehegatten finanziell abgesichert sei, müsse auch über diesen «Selbstbehalt» hinaus etwas vom eigenen Verdienst für die Heimkosten der Eltern abgeben. Einkommen, das nicht für den Familienunterhalt, sondern zur Vermögensbildung verwendet werde, stehe "grundsätzlich für Unterhaltszwecke zur Verfügung". (AZ: XII ZR 69 / 01 - Urteil vom 14. Januar 2004). Unter bestimmten Bedingungen müssen daher nicht nur die Kinder, sondern auch deren Ehegatten für die Heimkosten der Schwiegereltern aufkommen. Besonders bei einkommensstarken, also gutverdienenden Familien kann ein Teil des Vermögens, das über den angemessenen Familienunterhalt hinausgeht, für den Elternunterhalt eingefordert werden – auch für die Schwiegereltern.

7.
Verpflichtungen des Unterhaltsschuldners / Selbstbehalt:
Vom Einkommen unterhaltsmindernd abzusetzen sind in begrenztem Umfang bestimmte Verbindlichkeiten und Belastungen des unterhaltsverpflichteten Kindes. So sind z.B. Unterhaltsverpflichtungen gegenüber getrennten oder geschiedenen Ehegatten sowie eigenen unterhaltsberechtigten Kindern, berufsbedingte Fahrtkosten, notwendige Versicherungsbeiträge, Aufwendungen für Kredite, die in Unkenntnis der bevorstehenden Unterhaltsverpflichtung eingegangen wurden, usw. vom Einkommen unterhaltsmindernd abzusetzen. Aber auch Aufwendungen für das selbstbewohnte Familienheim sind unterhaltsmindernd abzusetzen. Wohnt man in der eigenen Wohnung bzw. im eigenen Haus wird einerseits der fiktive Mietwert dem Einkommen hinzugerechnet, andererseits können jedoch alle Aufwendungen, die mit dem Erhalt des Hauses verbunden sind, abgesetzt werden, insbesondere Zins – und Tilgungsleistungen. Der Bundesgerichtshof hat in einer Entscheidung vom 26.02.1992 u.a. auch die Möglichkeit einer Rücklagenbildung für die erst in der näheren Zukunft notwendige Pkw-Ersatzbeschaffung oder für notwendige Hausrenovierungen ausdrücklich anerkannt.

Von dem danach noch verbleibenden Einkommen des unverheirateten unterhaltspflichtigen Kindes steht diesem gegenüber seinen Eltern ( Vater und / oder Mutter ) ein „angemessener Selbstbehalt“ von derzeit mindestens monatlich 1.400.-- Euro zu. Hierin sind aber Kosten für Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) in Höhe von 450.-- Euro bereits berücksichtigt. Der Selbstbehalt von mindestens 1.400.-- Euro erhöht sich, wenn das unterhaltspflichtige Kind verheiratet ist und der mit dem unterhaltspflichtigen Kind zusammenlebende Ehegatte über kein eigenes oder nur über ein geringes Einkommen verfügt. Der angemessene Unterhalt des mit dem Unterhaltspflichtigen zusammenlebenden Ehegatten beläuft sich meistens auf monatlich mindestens weitere 1.050.-- Euro, die das anrechenbare Einkommen des unterhaltspflichtigen Kindes somit unterhaltsmindernd senken. Im Familienbedarf von insgesamt 2.450 Euro ( 1.400,-- € unterhaltspflichtiges Kind + 1.050,-- € Ehegatte ) sind Kosten für Unterkunft und Heizung in Höhe von 800.-- Euro ( 450.-- € unterhaltspflichtiges Kind + 350.-- € Ehegatte) enthalten. Hat das unterhaltspflichtige Kind selbst Kinder, kommen weitere Freibeträge hinzu.

Sollte nach Abzug aller berücksichtigungswürdigen Aufwendungen noch ein Resteinkommen verbleiben, ist dieses nach der neueren Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 19.03.2003 in der Regel nur zur Hälfte für den Elternunterhalt einzusetzen.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch auf § 43 Abs. 2 SGB XII hinweisen, mit dem eine jährliche Einkommensgrenze von 100. 000 € eingeführt wurde, bis zu der Kinder Einkommen beziehen können, ohne dass Unterhaltsansprüche ihrer Eltern gegen sie bei der Gewährung von Grundsicherung im Alter berücksichtigt werden. Es gilt die gesetzliche Vermutung, dass das Einkommen des unterhaltspflichtigen Kindes diese Grenze nicht überschreitet.

Das Sozialamt wird daher zum Elternunterhalt herangezogene Ehegatten und / oder Kinder im Ergebnis nur dann zur Zahlung heranziehen können, wenn der Ehegatte und / oder die Kinder zum Zeitpunkt der Bedürftigkeit ihrer Mutter und / oder ihres Vaters nach Abzug der unter Ziffer 7 auszugsweise aufgeführten Ausgaben aus juristischer Sicht leistungsfähig sind, d.h. insbesondere deren Vermögen deren angemessene Altersvorsorge übersteigt was im Rahmen dieses Forums jedoch nicht abschließend beantwortet werden kann. Im Übrigen ist die Rechtsprechung hierzu nicht einheitlich.

Ungeachtet dessen sollte man als zum Elternunterhalt herangezogenes Kind beachten, dass der dem Unterhaltsverpflichteten gemäß § 1603 Abs. 1 BGB zu belassende angemessene Selbstbehalt einschließlich Altersvorsorge nach der dem Einkommen, Vermögen und sozialen Rang entsprechenden Lebensstellung des Verpflichteten zu bemessen ist. Eine spürbare und dauerhafte Senkung seines berufs- und einkommenstypischen Lebensstandards braucht der Unterhaltsverpflichtete nicht hinzunehmen es sei denn, er betreibt unangemessenen Aufwand oder lebt im Luxus. Die Frage was Luxus ist, habe ich durch einen Fachanwalt für Sozialrecht klären lassen. Demnach ist z.B. ein Zweitwagen nicht unbedingt als Luxus einzustufen. Im Übrigen ist das unterhaltsrechtlich relevante Einkommen nicht gleichbedeutend mit dem Nettoeinkommen, wie vielfach falsch dargestellt wird. Wie bereits erwähnt, können nämlich zunächst eine Reihe von Ausgaben vom Nettoeinkommen abgezogen werden. Der dann zum Schluss übrig bleibende Betrag ist der Betrag, der Ausgangspunkt für die Beurteilung ist, ob überhaupt vom Einkommen Unterhalt gezahlt werden muss. Im Grundsatz gilt, dass alle notwendigen Ausgaben, insbesondere für Versicherungen, Kredite etc., die bereits vor Bekanntwerden der Unterhaltspflicht bestanden haben, anerkannt werden müssen, da bei Begründung der Verbindlichkeiten die Unterhaltsschuld nicht bekannt war. Diese wird nämlich erst durch die bereits erwähnte Rechtswahrungsanzeige offiziell bekannt. Ab Zugang der Rechtswahrungsanzeige ist daher der möglicherweise Unterhaltspflichtige in seiner bzw. sind die möglicherweise Unterhaltspflichtigen in ihrer Vermögensdisposition beschränkt

Grobes Muster für die Berechnung des Elternunterhalts:

Nettoeinkommen
./. Belastungen
= Bereinigtes Nettoeinkommen
./. Selbstbehalt
= den Selbstbehalt übersteigendes Einkommen
hiervon 50% als Elternunterhalt
= zu zahlender Elternunterhalt

8.
Vermögen / Schonvermögen:
Ein zum Elternunterhalt herangezogenes Kind kann gehalten sein, Vermögen für den Unterhalt der Eltern einzusetzen. Ihm ist aber ein höheres Schonvermögen zu belassen. Wohnt das unterhaltspflichtige Kind im eigenen Haus oder besitzt es eine vermietete Immobilie, ist ihm ein Betrag von ca. 25.000,- € zu belassen. Besitzt das Kind keine Immobilie, sind ihm ca. 75.000,- € zu belassen. Hierbei ist zu beachten, dass die Höhe der zugestandenen Freibeträge je nach Bundesland unterschiedlich ist. Warum, weißt nur der liebe Gott.

9.
Verwirkung:
Eine Inanspruchnahme durch das Sozialamt kommt nur in Betracht, wenn ein zum Elternunterhalt herangezogener tatsächlich zur Leistung von Unterhalt verpflichtet ist. Die betreffende Vorschrift, die einen Wegfall der Unterhaltsverpflichtung begründen kann, liegt im BGB. Ein sittliches Verschulden gem. § 1611 BGB kommt nach der Rechtsprechung z.B. auch in Betracht, wenn der jetzt Unterhaltsberechtigte in vorangegangener Zeit seine eigene Unterhaltspflicht gegenüber dem jetzt zum Unterhalt herangezogenen vernachlässigt hat. Hier kann nämlich eine schwere Verfehlung im Sinne des § 1611 BGB vorliegen. Diesem ist u.a. folgendes zu entnehmen:
"Ist der Unterhaltsberechtigte durch sein sittliches Verschulden bedürftig geworden, hat er seine eigene Unterhaltspflicht gegenüber dem Unterhaltspflichtigen gröblich vernachlässigt oder sich vorsätzlich einer schweren Verfehlung gegen den Unterhaltspflichtigen oder einen nahen Angehörigen des Unterhaltspflichtigen schuldig gemacht, so braucht der Verpflichtete nur einen Beitrag zum Unterhalt in der Höhe zu leisten, die der Billigkeit entspricht. Die Verpflichtung fällt ganz weg, wenn die Inanspruchnahme des Verpflichteten grob unbillig wäre."
Es gibt selbstverständlich noch weitere Gründe, die den Wegfall der Unterhaltsverpflichtung begründen können, d.h. wo der Übergang der Ansprüche des Vaters / der Mutter auf das Sozialamt ausgeschlossen ist. Alle Gründe anzuführen ist jedoch schlicht unmöglich, es würde den Rahmen des Möglichen sprengen.
Ob einmal Tatbestandsmerkmale wie "sittliches Verschulden", eine "schwere Verfehlung", "Billigkeit" oder gar grobe Unbilligkeit erfüllt sind, folgt keinen festen Grundsätzen, sondern ist wohl weitestgehend von den Umständen des Einzelfalls geprägt. Bei der sogenannten Billigkeitsprüfung wird das Gericht eine Abwägung der einzelnen Interessen ( genereller Unterhaltsanspruch / Verfehlungen ) vornehmen. Dabei wird eine Rolle spielen, ob man dem Vater / der Mutter sein / ihr damaliges Fehlverhalten verziehen hat, wie der Kontakt gewesen ist, ob er / sie seinerseits / ihrerseits Unterhalt gezahlt hat usw. . Möglicherweise verlangt die Sozialbehörde ( oder im Falle eines Rechtsstreits das Gericht ) Beweise für die Verfehlungen. Diese zu erbringen ist in Anbetracht vieler vergangener Jahre möglicherweise nicht einfach. Eventuell können aber vorhandene Geschwister die Verfehlungen bestätigen, wobei es noch besser wäre, wenn vielleicht Briefe, Urkunden, usw. vorgelegt werden könnten, aus denen sich die Verfehlungen herleiten lassen. Dieses ist jedoch alles Einzelfallabhängig, d.h., bei alledem wird es erfahrungsgemäß auf die genauen Umstände des Einzelfalles ankommen, so dass eine genaue Aussage, ob jemand von der Unterhaltspflicht gegenüber Vater und / oder Mutter befreit ist, nicht pauschal getroffen werden kann. Es kommt hierbei nämlich auf die Einzelfallbetrachtung " auch tatrichterliche Beurteilung genannt" an. Einfacher ausgedrückt: Im Falle eines Gerichtsverfahrens kommt es darauf an, wie der zuständige Richter anhand der vorliegenden Fakten die Sachlage beurteilt.

10.
Fallspezifische Fragen:
Schauen Sie hierzu in Ihr privates E-mail Postfach.

11.
Das Sozialrecht ist sehr umfangreich. Ich habe mich daher auf meinem Weg durch einen Fachanwalt für Sozialrecht beraten ( nicht vertreten ) lassen, was sehr hilfreich war. Man kann sich wohl aber auch von einem Fachanwalt für Familienrecht beraten und / oder vertreten lassen. Im vorliegenden Fall würde ich zu gegebener Zeit in jedem Fall einen Anwalt der bereits genannten Fachrichtung aufsuchen und mich von diesem anwaltlich vertreten lassen! Falls Sie diesbezüglich Interesse an näheren Informationen haben, bitte mitteilen, in welchem Bundesland Sie leben.

Grüssle
Betroffener

Dank und Frage an Betroffener
geschrieben von: arco-baleno (IP gespeichert)
Datum: 02. November 2010 11:46

Beim Lesen im Forum bin ich auch auf Ihre ausführlichen Informationen gestoßen - vielen Dank !
Aus Ihrem "Grüssle" an die Fragestellerin entnehme ich, daß Sie aus Schwaben sind.
Auch ich bin der Meinung, dass man vor Aufsuchen des Sozialamtes rechtlichen Beistand suchen sollte. Leider ist das Vermögen meiner Mutter (im Pflegeheim) soweit aufgebraucht, dass ich nun wohl den Gang zum Sozialamt antreten muß, was mir einige Bauchschmerzen bereitet.
Mit Kosten in welcher Grössenordnung muß man rechnen, wenn man sich - wie Sie - beraten läßt ? Nachdem sich Ihr Fachanwalt wohl als kompetent erwiesen hat: ist der von Stuttgart erreichbar ? Können Sie mir bitte mitteilen, wie er heißt ?
Haben Sie Erfahrungen mit dem Sozialamt in Stuttgart gemacht ?
Ich würde mich ganz herzlich über Antworten freuen und bedanke mich im voraus ganz herzlich.

Grüßle

arco-baleno

Re: Zählt mein EInkommen?Freibetrag?Lebensversicherung?
geschrieben von: Betroffener (IP gespeichert)
Datum: 08. November 2010 16:17

Hallo,

leider ist keine E-mail angegeben, an welche Informationen gesendet werden können.

Freundliche Grüße
Betroffener

Re: Dank und Frage an Betroffener
geschrieben von: arco-baleno (IP gespeichert)
Datum: 08. November 2010 16:44

Hallo Betroffener,

uff, ich bin froh, daß Sie noch im Forum aktiv sind !
Doch, doch - ich habe alle Ihre Hinweise fleißig durchgelesen, meine E-Mail-Adresse müßte einsehbar sein - trotzdem hier nochmal: arco-baleno@web.de
Wie beschrieben bitte ich um Erfahrungswerte ( falls vorhanden ) mit dem Stuttgarter Sozialamt und v.a. um Kontaktdaten zu einem Fachanwalt, der mich beraten kann. Wie ich aus Ihren Beschreibungen lese, haben Sie wohl mit Ihrem einen guten Griff getan - das würde ich mir auch wünschen.
Ích wohne in Stuttgart, aber bin auch froh um i.d. Nähe gelegene Adressen ( bzw. habe gelesen, daß es auch einmal um München ging - zur Not würde ich auch dort eine Beratung aufsuchen ).

Herzlichen Dank im voraus - es ist leider dringend !

Grüßle an Betroffener und an alle Betroffenen

arco-baleno

Re: Zählt mein EInkommen?Freibetrag?Lebensversicherung?
geschrieben von: Betroffener (IP gespeichert)
Datum: 09. November 2010 16:09

Hallo,

Sie haben recht, Ihre E-mail Anschrift hätte durch einen "Klick" von mir "sichtbar" gemacht werden können. Dies wurde von mir in der Eile übersehen. Hierfür bitte ich höflich um Entschuldigung.

In der Sache selbst können Sie in Ihr E-mail Postfach schauen. Dort wartet eine Nachricht auf Sie.

Freundliche Grüße
Betroffener

Re: Dank und Frage an Betroffener
geschrieben von: arco-baleno (IP gespeichert)
Datum: 09. November 2010 19:32

Hallo,

herzlichen Dank an Betroffener !


arco-baleno

Re: Zählt mein EInkommen?Freibetrag?Lebensversicherung?
geschrieben von: Joschi (IP gespeichert)
Datum: 24. November 2011 14:08

Werter Betroffener,
werter arco-baleno,

hoffentlich sind Sie noch aktiv; denn ich versuche seit Wochen meinen Informationsstand zum Thema Elternunterhalt zu verbessern, jedoch steigt mit dem Wissen auch die Verwirrung, denn zu oft bleiben Lücken bzw. werden Inhalte widersprüchlich dargestellt oder erfahren keine weitere Bestätigung.
Deshalb suche ich nun nach einem kompetenten Fachanwalt im Großraum Stuttgart. Die Versuche, über die Listen der Anwaltsvereine einen überzeugenden, fachlich fundierten RA zu finden, sind leider nicht überzeugend ausgefallen, denn zu sehr bleibt man im Ungewissen über die tatsächliche Qualifikation und die Erfahrungshorizonte der in Frage kommenden Rechtsanwälte; es bleibt also nur übrig darauf zu hoffen, jemanden zu finden, der gute Erfahrungen in diesem Bereich mit einem Fachanwalt gemacht hat und bereit ist, die Adresse(n) dieses/r Anwälte mitzuteilen! Es wäre schön, wenn ich hierzu eine Mail bekäme!


Besten Dank für die Mühen bereits jetzt!

Freundliche Grüße

Joschi

Re: Zählt mein EInkommen?Freibetrag?Lebensversicherung?
geschrieben von: arco-baleno (IP gespeichert)
Datum: 07. Dezember 2011 23:42

Hallo Joschi,

entschuldigen Sie bitte die späte Antwort, ich wurde noch ein weiteres Mal angeschrieben und hatte vermutet Sie sind die andere Person ( die mit der Mutter in Sonnenberg ?).
Durch ein anderes Mitglied dieses Forums habe ich mehrere Anwälte genannt bekommen und mich für einen in Duisburg entschieden - den ich aber nicht empfehlen kann. Die Beratung ( tel./schriftl.) hat ca. 200 € gekostet und leider hat der RA den "springenden Punkt" trotz ausführlicher Schilderung der finanz. Verhältnisse nicht erkannt. Falls es Ihnen also um die finanz. Aspekte geht, kann ich Ihnen leider keinen guten Rat geben - ich habe mich dann notgedrungen selbst durch die Gesetze /Ratgeber gekämpft.
Die Liste der Anwälte, von denen auch einer in Stuttgart und einer in Tübingen war, hatte ich von dem Forenmitglied "Betroffener" bekommen. Ich bin nicht sicher, ob es in seinem Interesse ist, daß ich Ihnen die Adressen weitergebe. Vielleicht möchten Sie "Betroffener" hier in diesem Forum selbst anschreiben?
Wenn ich Ihnen zu weiteren Fragen helfen kann, schreiben Sie mich gerne nochmal an.
Ich wünsche Ihnen viel Glück auf diesem recht schweren Weg !

Freundliche Grüße

arco-baleno

Re: Zählt mein EInkommen?Freibetrag?Lebensversicherung?
geschrieben von: Joschi (IP gespeichert)
Datum: 12. Dezember 2011 11:42

werter arco-baleno,

zunächst vielen Dank dafür, daß Sie sich für meine Bitte Zeit genommen haben; leider waren ja Ihre Erfahrungen mit der Rechtsanwaltsberatung nicht sehr erfreulich. Trotz Ihrer unguten Erfahrung möchte ich bei der Klärung der Sachfragen weiterhin auf einen Rechtsanwalt bauen, wobei ich bei der Auswahl gerne auf gute Erfahrungen von Forumsmitgliedern mit Rechtsanwälten im Großraum Stuttgart zurückgreifen würde; das ist natürlich, wie Ihre Erfahrung zeigt, keine Garantie, erhöht aber zumindest die Chance auf einen fähigen Rechtsanwalt zu treffen.
Da ich unsicher bin, ob „Betroffener“ hier noch mitliest, habe ich die große Bitte an Sie, User „Betroffener“, falls möglich, per Email auf die Fortführung dieses Threats aufmerksam zu machen.

Besten Dank bereits jetzt.

Freundliche Grüße
Joschi

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