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Re: Aufbrauch von Sparbüchern
geschrieben von: Betroffener (IP gespeichert)
Datum: 20. März 2007 10:36

Hallo,

zunächst ist es nicht außergewöhnlich, dass Sie von einem Anwalt gefragt werden, für was die Gelder verwendet wurden. Unabhängig davon sind die in Bar geleisteten Zahlungen an die Schwester in der Tat nicht so einfach nachzuvollziehen, was nicht heißen soll, dass sie überhaupt nicht nachvollziehbar sind. Ungeachtet dessen werden Sie sich aber darauf einstellen müssen, dass die zuständige Sozialbehörde nachfragt, für was die Gelder ausgegeben wurden und zudem die Ausgabenbelege ( Kaufbelege mit Maschinenaufdruck, Quittungen, usw. ) anfordert. Darüber hinaus müssen Sie sich auf weitere unangenehme Fragen seitens der Sozialbehörde einstellen. Wenn Ihnen jemand helfen kann, dann ein im Elternunterhalt langjährig erfahrener Fachanwalt für Familienrecht. Wenn Sie Interesse an diesbezüglichen Informationen haben, teilen Sie bitte mit, in welchem Bundesland Sie leben.

Freundliche Grüsse
Betroffener



Re: Aufbrauch von Sparbüchern
geschrieben von: walter (IP gespeichert)
Datum: 23. März 2007 10:28

Nach den Regeln des Staates, Gesetzgeber usw. kommen Sie nicht weiter.
Die Gesetze sind mit Absicht so gemacht, das der Staat möglichst nichts zu zahlen hat.
Das er allerdings von Bürger trozdem Geldleistung verlangt und dann selbst nichts zahlen will halte ich für ein Verbrechen.

Nun zur Sache selbst.

Die Sozialbehörde kann nur das bewerten was sie ihr mitteilen.

Wenn keine Sparbücher mehr bestehen kurz bevor der Antrag auf Sozialhilfe gestellt wird ist auch das Problem mit der Frage nach Eigentum des Sozialhilfeempfängers gelöst.

Sie werden keinen Rechstanwalt finden der Ihnen hier weiterhelfen kann oder darf.
Selbst ist der Mann, oder Frau. Wehren Sie sich gegen die Behörden mit List und Tücke.
mfg
W.G.

Re: Aufbrauch von Sparbüchern
geschrieben von: Betroffener (IP gespeichert)
Datum: 23. März 2007 15:45

Sehr geehrter "Walter",

es soll Ihnen auch dieses Mal nicht zu Nahe getreten werden, denn
dieses Forum ist sicherlich auch dazu da, um mit sachlichen Beiträgen seine Meinung kund zu tun. Wenn allerdings diese Meinung - wieder einmal - in Ratschlägen endet, die - gelinde ausgedrückt - juristisch bedenklich und zudem verwerflich erscheinen, dann ist sowohl dem "Hilfesuchenden" aber auch dem Administrator nicht mehr geholfen. Für Ihre Abneigung gegen die in Ihrem Fall zuständige Sozialbehörde kann durchaus Verständnis aufgebracht werden. Vielleicht ist es Ihnen trotzdem möglich, zukünftig sachlicher zu bleiben.

In der Sache selbst kann die Sozialbehörde - entgegen der Auffassung von Walter - nicht nur das bewerten, was ein zum Elternunterhalt Herangezogener mitteilt, sie kann vielmehr auch eigene Auskünfte einholen und die ihr zugänglich gemachten Daten mit den gemachten Angaben des zum Elternunterhalt Herangezogenen vergleichen. Und wenn diese nicht übereinstimmen, gerät man schnell in einen Erklärungsnotstand.

Selbstverständlich können Sparbücher des "bedürftigen" Elternteils vor Antragstellung auf Sozialhilfe "aufgelöst" werden, so dass am Tag der Antragstellung kein "Sparvermögen" des Bedürftigen mehr vorhanden ist. Allerdings wird in den Fragebögen der Sozialbehörden zumeist auch gefragt, ob der jetzt Bedürftige in der Vergangenheit ( hier wird auf die letzten 10 Jahre vor Antragstellung abgehoben ) Vermögenswerte besessen hat und wenn ja, wann und für welchen Zweck sie aufgelöst wurden. Daraus ist ersichtlich, dass die Aussage " Wenn keine Sparbücher mehr bestehen kurz bevor der Antrag auf Sozialhilfe gestellt wird ist auch das Problem mit der Frage nach Eigentum des Sozialhilfeempfängers gelöst." nicht zutreffend ist.

Die Aussage, dass die zum Elternunterhalt Herangezogene keinen
Rechstanwalt finden wird, der Ihr weiterhelfen kann oder darf, kann dahingestellt bleiben.

Man braucht sich gegen die Sozialbehörde auch nicht mit List und Tücke wehren, es reichen durchaus legitime Mittel, wenn diese rechtzeitig und insbesondere wasserdicht angewendet werden.

Freundliche Grüsse
Betroffener


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